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kanzler betreffend der„ an abgewichnem Fasching Montag VndErchtag Nachts Vnternom( m) enen Masqueraden“ vor,„ wasgestal-ten S( ein) e Hochfürst( liche) Hocheit pp gnedigst befolchen haben,d( a) z die wid( er) d( a) z Verbott gehandlete Personen, ohne eini-ges ansehen Vnd Vnterschied Com( m) iossionaliter genauist Ver-nommen Vnd Constituiert: Vnd sambt denen Gastgebern diesolches in ihren häusern gestattet, namentlich beym Salawürth: 88)dan dem güldenen Schiff 105) nachdruckhsamb Zu Künftiger wahr-nung an gelt abgestrafft werden sollen.“ 106) Drei Wochen später,am 22. März, erinnert,„ die Zu Verwich( n) er Fasnachts- Zeit demVerbott Zugegen herumbgangne Maschra betr( effend)" HH:Gschwendtner als Referent des Hofrats„ yber die insachen abge-haltne com( m) ission d( a) z d( er) Hochf( ü) rst( liche) Truchsef VndHoff Umbgelter Konhäuser com( m) issionalit( er) Vernom( m) enworden seye, Obe die Von selben angemörkht mit Intersirte VonHöcher condition, dan ein so and( e) r( es) Freylen auch Zu rödtZustöllen Seye, sich gehors( ambist) anfragende. Ist ohne anstandtmit d( er) Inquisitions- com( m) ission fürzuschreitten Vnd Vmb aufdie Sache Zu khom( m) en aller fleiß anzuwendten". 107) Auch derhochfürstliche Kriegsrat ist, so etwa 1744, von den angeordnetenVorkehrungen zu verständigen, der Hofrat hat ihm mitzuteilen,daß er„ belieben möge“, den Wachten, Runden und Patrouillenso gemessenen Auftrag zu tun und maskierte Personen, die außerhalb des Redoutenhauses herumvagieren oder in den Wirts-,Bräu- oder Kaffeehäusern sich sollten betreten lassen, auf die
104) Wohl der„ Sailerwirth“. 1608 heißt es das„ Saillerhaus". In derhier genannten Zeit gehört es, in den Jahren 1740-1758 nämlich, MariaElisabeth Payrhueberin, die es von ihrem Vater, sie ist dessen Tochteraus erster Ehe, Andrä Bayrhueber geerbt hatte( dieser hatte es 1723erworben). Es wird auch„ die Wirthsbehausung zum Einhorn" geheißen,grenzt an einer Seite an die Cammerlohrsche Behausung, auf deranderen an den Fischmarkt, heute Konskriptionsnummer 365, Getreide-gasse 10, Hagenauerplatz 1, im Besitz von Walter und Viktor Gollhofer.Adam Doppler, Häuserchronik der Stadt Salzburg, handschriftlich;Landesarchiv Salzburg. Adreßbuch der Stadt Salzburg.
105) Früher„ Haus am Aschhof". 1680 wird das Gebäude„ verstuckt".1735 teilen sich mehrere Inhaber in es, darunter Joseph Maria Zöhrer( de Serra, Fechtmeister), der den„ I. und II. Boden"(= Stock) innehat,1760 ist dies Leopold de Serra, Fechtmeister. Daher heißt es 1775, 1800,1858„ das( alte) Fechtmeisterhaus". Nach dem„ Situationsplan über diezum Hôtel gehörigen Besitzteile" vom 8. Jan. 1908 bildeten die ParzellenNr. 63 und 64 das Hotel„ Goldenes Schiff", das ist Residenzplatz( Nr. 7),anstoßend an St. Michaels- Kirche Waagplatz, Konskriptionsnummer 49.Heute Salzburger Landes- Hypotheken- Anstalt", im Besitze des Bundes-landes Salzburg. Doppler, Häuserchronik; Adreßbuch der Stadt Salzburg.106) SHRP vom 1. März 1743, f. 243 f.107) SHRP vom 22. März 1743, f. 345.
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