Jahrgang 
68 (1965) / N.S. 19
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Anrichte und Gläserkastl, Truhe und, wie nicht allzu selten, einHausaltar zur Verwendung und Geltung gebracht werden. Häufigdienten diese schönen Stuben nur der Repräsentation, woraufunter anderem die Bezeichnung gfeirate Stubm" hinweist. Eswäre aber ein Irrtum zu glauben, daß die schönen Stuben nurauf das Vierkanthofgebiet beschränkt geblieben wären, obwohlsie dort zweifellos ihre höchste Blüte erlebten. Vielmehr findetman sie, wenn auch bisweilen unter einem anderen Namen, inallen Landesteilen( Abb. 5).

Die Entwicklung der Schönen Stube hängt natürlich eng zu-sammen mit dem Aufschwung des bäuerlichen Lebens seit 1775.

Die speziellen Probleme des Stuben- und Wohnwesens inOberösterreich, besonders hinsichtlich der Entwicklung der Ver-breitung der Rauchstubenmerkmale durch das ganze Land undauch der Einrichtung, werden an anderer Stelle 42) noch eingehen-der behandelt.

42) Im Druck: Franz Lipp, Oberösterreichische Stuben. Möbel undHausrat. Linz 1966.

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