Stubenlandschaften
Bezieh. Haus: Herd
Flur: Küche
praefokal
Mühlviertel
Innviertel, Haus-ruckviertel
Traunviertel( im Alpenvorland)
Mondseeland, Atter-
gau, salzburg.
„, abgeriegeltes"
Mittelflur- Haus
„, in-" bis
parafokal
Bezieh. Herd: Ofen-
Küche: Stube
( meist diagonalbis integral
parallel
Mittelflur- Haus
extrafokal
Vorflur- Haus
bis dislokal
infokal
parallel
parallel
Mittelflur- Haus
Grenzgebiet
inneres Salz-
praefokal
diagonal
kammergut
Eckflur- Haus
oberösterr. Eisen-
extrafokal
parallel
wurzen
Vorflur- Haus
bisintegral
Gerade dieser Typenvergleich läßt deutlich werden, daßinnerhalb der Osthälfte Oberösterreichs sowohl die Anlage zumintegrierten Wohnküchenhaus vorhanden ist( als Rauchstuben-Keim und in der neuerlichen Tendenz zur Wohnküche) als auchzur größten Differenziertheit, die letztlich in einem Auseinander-rücken der einzelnen Funktionsbereiche des Wohnens erblicktwerden kann( Dislozität).
Der Auszug der Besitzersleute aus der gemeinsamen Stube,die nun zur Gesindestube absinkt, ist gewissermaßen der letzteSchritt einer Entwicklung, die mit dem Ausbau des oberen Stock-werkes, der„ Überzimmer" einsetzte. Wenngleich damit diesoziale Einheit des Hofes als Wohn- und Lebensgemeinschaftaller seiner Bewohner bereits durchbrochen ist, führt erst dieseEntwicklung zu den Höhepunkten der Wohnkultur des Landes.In diesen ausgebauten„ Überzimmern“, die vielfach die„ Schönen"
oder die„ Hohen Stuben" genannt werden, kann sich ja erstdas Möbel voll entfalten, das in der Elstube auf Tisch und Bank,ein paar Stühle und einen Schüsselkorb beschränkt war. In diesenschönen„ Stuben", die ihren Namen zu Unrecht führen und eigent-lich Schlafzimmer heißen sollten, können nun Bett und Schrank,
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