schaft stattfindet, zu der andere Gaststätten- bzw. Kaffeehaus-besucher und Schaulustige an sich keinen Zutritt haben. DieseAbtrennung wird indes keineswegs streng beachtet, so daß dochder eine oder andere Interessierte vor allem zu Beginn der TafelEinlaß in den Speiseraum findet.
Tischordnung. An der langgestreckten, geraden Tafel,die uns durch eine Reihe von photographischen Aufnahmen ausden letzten 15 Jahren immer in derselben Form bezeugt ist, ver-teilen sich die Sitzplätze der„ Apostel" entsprechend einer fest-stehenden Ordnung. Der Figur des„ Brotsegnenden Heilands"gebührt der Ehrenplatz in der Mitte der hinteren Längsseite derTafel; die Christusfigur wendet demnach ihr Gesicht immer denin den Saal Eintretenden zu. Ein einziges Mal scheint es der Fallgewesen zu sein, daß die Spielfigur an die obere Schmalseite derlangen Tafel gesetzt worden ist. Zur Rechten der Christusfigurhat nun der älteste„ Apostel" seinen bevorzugten Platz, zur Lin-ken steht der Stuhl für den zweitältesten. Die folgenden„ Apo-stel" nehmen wechselseitig die noch freien Stühle rechts undlinks von der zentralen Christusfigur ein. Die ersten sechs habenauf der Seite der Christusfigur ihre Plätze und schauen dement-sprechend in den Saal hinein, während das zweite Halbdutzendsich auf der gegenüberliegenden Seite gleichfalls in Wechselfolgeniederläßt und der Raummitte den Rücken zukehrt. UnsereSkizze zeigt die endgültige Sitzordnung: Die Apostel mit den un-geraden Reihennummern nehmen die vom eintretenden Be-schauer aus gesehen linke Tischhälfte ein, an der rechtenHälfte sitzen die„ Apostel“ mit den geraden Nummern. DerPlatz unmittelbar gegenüber der Christusfigur soll immer freibleiben. Der Sitz an einer Schmalseite der Tafel ist dem Priester,der an den zwölf alten Männern die liturgische Fußwaschung vor-genommen hat und immer an der Abendmahlstafel teilnimmt,vorbehalten. Abseits von dieser großen Tafel ist schließlich auchein kleinerer Tisch für den„ Reserveapostel" und den Kreuzträ-ger gedeckt.( Fig. 2 und Abb. 9)
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Für die„ Apostelführer" ist an dieser Tafel kein Platz. Sielassen sich in einem Nebengemach( 1964 im benachbarten Gast-zimmer) in zwanglosen Gruppen nieder, wo sie auf ihre eigeneRechnung ein Nachtessen zu verzehren pflegen.
Tischgedeck. Der Tisch weist vierzehn Gedecke auf,denn auch für die Christusfigur wird genauso aufgedeckt wiefür die zwölf„ Apostel" und den geistlichen Herrn. Zu den schonbeschriebenen Gedecken kommen herkömmlicherweise noch einpaar Dinge hinzu, die hier zu erwähnen sind. Als Tafelaufsatz
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