Abb.3
Da Tische, Bänke und Sessel in den Protokollen des 17. Jahr-hunderts nur einmal bei der Kirchberger Taverne erwähnt wer-den, nimmt Niel an, daß damals die Tisch- und Bankfüße in denLehmboden der Wohnräume geschlagen waren und diese Möbel-stücke deshalb nicht als Mobilien gezählt wurden. Aus dem18. Jahrhundert sind einige erhalten, und in den Verlassenschaf-ten werden sie überall angeführt. Verwendung fanden Schragen-und Zargentische mit Brotlade und einer glatten, nicht verziertenTischplatte. Zwei Tische aus dem 19. Jahrhundert konnten ge-funden werden, bei denen als eine Art Intarsie schwarze Holz-nägel eingeschlagen sind. Eine Platte zeigt das Jesusmonogrammim achtzackigen Stern und die Jahreszahl.
In den Protokollen des 19. Jahrhunderts finden sich auchSchüsselkörbe, was hier besonders angeführt sein soll, da Niel
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