und 3 Bestandstücken. Es wurden 229 laufende Zeitschriften geführt.Dr. Maria Kundegraber hat außer den laufenden Kartotheken dieArbeiten für die Internationale Volkskunde- Bibliographie und für denZentralkatalog neuerer ausländischer Zeitschriften der ÖsterreichischenNationalbibliothek geleistet. Die Wichtigkeit der Bibliothek dokumen-tiert sich auch in den Besucherzahlen. Die Schausammlung wurde von6095 Besuchern frequentiert, die Bibliothek von 875 Benützern.
Die Photothek wies am Ende 1960 einen Stand von 7555 Nega-tiven( Normal) und 1159 Leica- Negativen auf. An Positiven waren27.250 zu verzeichnen, wobei der Zuwachs 1050 betrug. Eine stattlicheAnzahl von Aufnahmen wurden von Beamten des Hauses geliefert,zahlreiche Bilder entstammen freundlichen Widmungen. An Diapositivenwurden 3880 gezählt, mit einem Zuwachs von 265. Besonders viel Arbeiterforderte die Neueinreihung der Leica- Negative in eigens dafür er-stellte Negativ- Ordner. Für die ständig steigende Beanspruchung derPhotothek wurde von Frau Elfriede Lies ein eigenes Entlehnbuch an-gelegt, das endlich den gesamten geschäftlichen Verkehr mit Bestellern,Lichtbildstelle usw. festhält. Frau Lies hat daneben auch die Bearbeitungder Sammlung Z( Zeitungsausschnitte) weitergeführt, die durch ver-schiedene Ausschnittspenden, besonders von Herrn Reg.- Rat LeoSchreiner, wieder gefördert wurde.
An wichtigen Besuchern des Museums im Jahr 1960 sind be-sonders zu erwähnen: Prof. Dr. Mathilde Hein( Frankfurt am Main, mitihrem Seminar), Dr. Cornel Irimie( Hermannstadt), Dr. Lorenz Kriss-Rettenbeck( München), Dr. Ludwig Kunz mit seinen Mitarbeitern( Brünn), Dr. Mann( Passau), Dr. Hans Moser( München), Prof. Dr. Carme-lina Naselli( Catania), Dr. Helmut Plath( Hannover). Die genanntenMuseumskollegen informierten sich zum Teil sehr eingehend über dieAufstellungs- und Katalogarbeiten in allen Teilen des Museums.
Die Beamten nahmen an verschiedenen Tagungen und Studien-fahrten teil. Der Direktor des Hauses hielt bei der Tagung des Ver-bandes der Vereine für Volkskunde in Cloppenburg das Hauptreferatüber„ Die Stellung der Volkskundemuseen in der Mitte des 20. Jahr-hunderts". Dr. Mais besuchte Museen in Polen und in der Tschecho-slowakei, Dr. Kundegraber nahm an der deutschen Hausforschertagungin Lübeck und Kopenhagen teil und besuchte dort die entsprechendenMuseen. Außerdem hielten alle Beamten in verschiedenen OrganisationenVorträge, welche auf das Museum hinwiesen, woraus sich zum Teil auchentsprechende Führungen von interessierten Gruppen ergaben.Leopold Schmidt
Museen und Ausstellungen
Alte Volkskunst aus Dalmatien
Das Österreichische Museum für Volkskunde veranstaltete anlälich der Tagung„ Die Volkskultur der südosteuropäischen Völker" inSalzburg, durchgeführt von der Südosteuropa- Gesellschaft in Münchenund der Arbeitsgemeinschaft Ost in Wien, die Sonderausstellung„ AlteVolkskunst aus Dalmatien“. Dafür wurden die wesentlichstenStücke der Sammlung Natalie Bruck- Auffenberg ausgewählt und vonKustos Dr. Adolf Mais in Vitrinen des Salzburger Museums Carolino-Augusteum im Makart- Saal in Salzburg aufgestellt. In der knappen
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