besserung); 1/64( 1527), f. 7 v.( Bäcker kaufen sich durch ein Straf-geld( pen) los. Fortan keine Eintragungen mehr über das Bäcker-schupfen.
Bilwis, Naturdämon, nach: Handwörterbuch des deutschenAberglaubens I, S. 1308 ff. ist das Wort seit dem 13. Jahrhundertbelegt, 1387 in einer Wiener Handschrift, für Wien und Umgebungaber nicht um diese Zeit nachzuweisen.
OKAR 1/71( E), 1537, f. 36 f. Mer für Einnemen ein hundertgulden vmb ein weingarten der Bilwis genannt am prunnenweg,der lannge jar öd gelegen, etwo zum pharrhoff bey sand Rue-precht zu wienn gehorig, den Schrantz auf der Herrn Burger-meister vnd Rathe bevelch schätzen lassen vnd vmb vorgemelthundert gulden dem wendl Schierhamer verkhaufft. OKAR
1/79( E), 1544, f. 17 v. wird der Weingarten schon entstellt„ Billus“beim Wiederverkauf genannt, 1/86( A), 1552, f. 144 dann„ Billuẞ“,schließlich 1/91( E), 1558, f. 37„ ein Weingarten zu Prun der Billus"genannt.
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Fastnacht OKAR 1/3( 1435), f. 47 v. Die 4 mal( Mahlzeiten)zu der Vaẞnacht in des Teschlerhaus. 1/24, 1464, f. 198 v. AymAusrueffer zerueffen das nyemand in pawrnchlaid, in gugln nochsünnst verpunnden in den vaschang ge.
Fischerstechen, nach Handwörterbuch des deutschen Aber-glaubens II, S. 1563 f. als Fruchtbarkeitszauber angesprochen. Diefolgende Nachricht hat zwar J. E. Schlager in„ Wiener Skizzen ausdem Mittelalter, N. F. 1839, S. 144", aber ohne nähere Angabe derQuelle gebracht. Sie findet sich in OKAR 1/88( 1555), f. 160 v, wiefolgt: Item zalt dem maister Gristoffen Prentl schneider vor achtleinbathen Claidern vnd 10 fendlen von schetter zu dem stechendenen vischern an Sannd Peterstag heissen machen aus BevelchHerrn Burgermaister. Nachdem verstanden als welle die Khunig-liche Majtt, wierd hinaus zu der vischer gestech khumen, Sy dievischer haben den schädter zahlt vnd gemainer Stat auf HerrnBurgermaister und Rat mündlichen Bevelch das macherlan“.Dieses Kraftspiel findet nie wieder in Wien statt und scheint nichtbräuchlich, sondern nur ein gelegentliches Schauspiel für denKönig gewesen zu sein.
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