Jahrgang 
63 (1960) / N.S. 14
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Forschungen zur Volks- und Landeskunde. Herausgegeben von derAkademie der rumänischen Volksrepublik. Zweigstelle Klausenburg,Sektion für Gesellschaftswissenschaften in Hermannstadt. Band 1.Klausenburg- Cluj 1959, Verlag der Akademie der rumänischen Volks-republik. 250 Seiten.

Zu den zahlreichen volkskundlichen Zeitschriften, die Rumänienzur Zeit besitzt, ist soeben eine neue getreten, die besonders begrüftwerden soll. Handelt es sich doch um eine Zeitschrift in deutscherSprache, die im wesentlichen dem Gebiet der Volks- und LandeskundeSiebenbürgens gewidmet sein soll. Dem vorliegenden ersten Bandläßt sich auch entnehmen, daß tatsächlich gute volkskundliche Aufsätzeaufgenommen werden, wie beispielsweise der von Cornel Irimie und( dem inzwischen verstorbenen) Julius Bielz Unbekannte Quellen zurGeschichte der siebenbürgischen Volkstracht des 17.- 19. Jahrhunderts"( S. 173-196, mit 32 Abb.).Leopold Schmidt

Aurél Vajka i, Szentgál. Egy Bakonyi falu Néprajza. Budapest 1959,Akademiai Kiado. 398 Seiten mit 200 Abbildungen.

Der am Bakonyi Múzeum in Veszprém_tätige Verfasser gibt indiesem stattlichen Band nach der bewährten Tradition der ungarischenEthnographie eine Gesamtdarstellung der Sachkultur des Dorfes Szent-gal. Es handelt sich um ein ungarisches Dorf, das immer nur eine ver-hältnismäßig kleine deutsche Gemeinde hatte, im Gegensatz also zuvielen anderen Dörfern im Bereich des Plattensees. Die Sachkultur desOrtes, einer typischen alten Kleinadeligen- Siedlung, wird in den Grup-pen Waldnutzung, Jagd, Viehzucht, Ackerbau, Ernährung, Hausbauart,Gehöftewesen, Möbel, Kleidung, Gewerbe und Handel sowie bildendeVolkskunst dargetan. Bis auf die Tracht sind alle Gruppen den deutsch-westungarischen und damit auch unseren burgenländischen so nahe ver-wandt, daß man in vielen Fällen von direkter Identität sprechen kann.Die deutschen Beziehungen sind von Vajkaj vielfach namhaft gemacht,der sich auch um einen deutschen Auszug des Buches bemüht hat. Frei-lich wird der Inhalt der sehr fleißigen Dorfmonographie vor allemdurch die zahlreichen Abbildungen aufgeschlüsselt, die zwar technischnicht sehr schön sind, aber doch instruktiv genug. Vor allem für dieWeiterarbeit an der Sachkultur in der burgenländischen Volksüberlie-ferung unentbehrlich.Leopold Schmidt

Steirische Trachten

Zu der von der Arbeitsgemeinschaft für Volksartpflege und demSteirischen Volksbildungswerk herausgegebenen neuen Trachtenmappewird in einigen Wochen ein neuer Schnittmusterbogen nachgeliefert, dader erste durch ein Versehen der Druckerei nicht maßstabgerechtreproduziert worden ist. Bezieher der Mappe werden gebeten, von dersie beliefernden Stelle den neuen Schnittmusterbogen anzufordern.

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