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59 (1956) / N.S. 10
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dieses griechischen Namens 10). Das beginnt mit dem Bischof Zeno,der am 26. Dezember verehrt wird, setzt fort mit dem Diakonvom 16. Mai, mit den vier Märtyrern vom 15. Juli, vom 3. Sep-tember, vom 8. September und vom 20. Dezember, dann mit demMärtyrer mit den zwei Knaben vom 2. September und schließtmit den beiden Soldaten und Märtyrern vom 5. September undvom 22. Dezember. Außerdem gibt es noch vier Heilige, die denbeinahe identischen griechischen Philosophennamen Zenonführen, nämlich die Märtyrer vom 14. Februar, vom 5. April, vom23. Juni und schließlich den mit den 10.203 Gefährten vom 9. Juli.Das ist eine Schar, aus der sich kaum der hier Gemeinte mitSicherheit erkennen lassen würde. Kalendarisch läßt sich dieNeidhart- Stelle nicht festlegen, daher wird von hier aus keineAnnäherung zu erzielen sein. Auch mit der Zuweisung vonAttributen oder Patronaten wird kaum gerechnet werden dürfen,da die Stelle nichts davon aussagt. An sich wäre der am 9. Juliverehrte Märtyrer Zeno Patron gegen Heuschrecken, gewiß alsoein bäuerlicher Patron, doch wird sonst nichts über seinen Zu-sammenhang mit Landschaft und Zeit verlautet 11). Es scheintalso doch so, daß man sich am ehesten mit dem Patron vonVerona wird abfinden müssen, jenem heiligen Bischof, der imJahre 380 als Märtyrer unter der Verfolgung durch Gallienusstarb und am 12. April sein Fest hat 12). Als Bischof von Veronahat er sein Grab in der Stadt, über diesem wurde die Kircheerbaut, die noch heute seinen Namen trägt. Er wird als Bischof,in bischöflicher Tracht dargestellt, und führt als Attribute denKrummstab, aber auch das Schwert. An seinem Krummstabhängt mitunter ein Fisch, gelegentlich ist das Attribut auchdirekt eine Fischrute, an der ein Fisch hängt, und dieses Zeichenwird als Sinnbild der Heidenbehrung Glossary ::: show glossary-entry  Heidenbehrung und der Taufe der Neu-gläubigen verstanden 13).

Der heilige Bischof von Verona hat in seiner Stadt schonfrüh Heiligtümer geweiht erhalten. Das kleinere San Zeno inoratorio, das in langobardischer Zeit, vor 846 errichtet wurde, ist

10) Ludwig Donin, Leben und Taten der Heiligen Gottes. Wien1853. Bd. VII, S. CI. Zur Geschichte der Zeno- Verehrung im Nordenvgl. weiter: Anna Arfwidsson, Zeno oder die Legende von denHeiligen Drei Königen. Eine mittelniederdeutsche Version unter Be-nutzung sämtlicher Handschriften( Lunder Germanistische Forschun-gen, Bd. 10). Lund- Kopenhagen 1940. Bes. S. 24 ff.

11) Dietrich H. Kerler, Die Patronate der Heiligen. Ulm 1905.S. 167.

12) Donin, wie Anmerkung 10, Bd. II, S. 246.

13) Rudolf Pfleiderer, Die Attribute der Heiligen. Ulm 1898.

S. 27, 56 und 57.

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