Chronik der Volkskunde
Verein und Museum für Volkskunde in den Jahren 1954/55
Am 11. März 1955 fand die Jahreshauptversammlung des Vereinesstatt, bei der eine Modernisierung der Statuten beschlossen wurde. DieseNeufassung, die den Verhältnissen der Gegenwart Rechnung trägt, wirdden Mitgliedern des Vereines als eigene Broschüre zugesandt werden.Die Jahresversammlung nahm ferner die Neuwahl des Vereinsaus-schusses vor, der nunmehr aus folgenden Mitgliedern besteht:
Ehrenpräsident:Präsident:Vizepräsident:
Generalsekretär:
Ausschuß:
Kassier:
Prof. Dr. Josef Weninger
Prof. Dr. Richard Pittioni
Nationalrat Prof. Dr. Hanns KorenBundesrat Prof. Dr. Karl LugmayerProf. Dr. Leopold SchmidtDr. Hans Aurenhammer
Hofrat Dir. Dr. Rudolf DechantProf. Dr. Wilhelm KoppersProf. Dr. Eberhard KranzmayerProf. Dr. Rudolf KrissDr. Maria KundegraberProf. Dr. Franz LoidlKustos Dr. Adolf Mais
Prof. Ilka Peter
Dr. Hermann Lein
Museumsausschuß: Prof. Dr. Richard Pittioni
Prof. Dr. Leopold Schmidt
Kustos Dr. Erwin M. Auer
Prof. Dr. Leopold Kretzenbacher
Dem aus dem Ausschuß ausscheidenden Prof. Raimund Zoderwurde der wärmste Dank des Vereines für sein jahrzehntelanges Wir-ken ausgedrückt. Dr. Mais, der die Kasse an Dr. Lein übergab, wurdegleichfalls der beste Dank für seine jahrelange Kassaführung aus-gesprochen. Prof. Raimund Zoder und Hofrat Dir. Dr. Rudolf De-chant wurden zu Ehrenmitgliedern gewählt, Hofrat Dir. Dr. HansCommenda und Regierungsrat Adalbert Riedl zu Korrespon-dierenden Mitgliedern. Bei dieser Gelegenheit wird nachgetragen, daßim Vorjahr die Herren Geistl. Rat Pfarrer Dr. Matthias Mayer, HofratIng. Ernst Neweklowsky, Dr. Hans Moser, München, und Dr. Ro-bert Wildhaber, Basel, zu Korrespondierenden Mitgliedern gewähltworden sind.
Prof. Dr. Karl Spieß wurde der herzlichste Glückwunsch zuseinem 75. Geburtstag ausgesprochen.
Der umfangreiche Tätigkeitsbericht des Museums gab bekannt, dafnur infolge der erhöhten Jahressubvention des Bundesministeriums fürUnterricht und dessen dauernder Fürsorge in personeller und materiellerHinsicht eine gedeihliche Arbeit möglich war, die besonders in der
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