Abb. 2
Heurathsantrag eines Schiffers. Lithogr.. zu haben bey Jos. Trentsensky in Wien"aus einer Serie. Verschiedene Heirats-nträge; hier Nr. 24, nach Ch); ca. 1815.-Vr. Städt. Slgen, J. Nr. 13774/ F. Burscheit Spenser, Kniehose mit Seitentaschennd Klappe, Aufzugstiefel, Kamm im Haar.lädchen mit hoher Taille, mit Pelzwerkerbrämtes Miederleibl, Fürtuch, um denlals fünf Reihen gute Perlen“, Ohrringe,[ alskrause, Haube in Form einer phrygi-chen Mütze. Diese Haubenform er-cheint in Wien anno 1807, wo der„ Eipel-auer die Frage stellt:„ Warum dennnsre eleganten Burgerstochter ihre reichn[ aubn nimmer so tragn wie vorher? Ein-al ist die Kappen zruck gstanden; jetztber macht s' ein Spitz vorwärts wie ein( örndl.."( Briefe 1807, 8, S. 35 f.—azu A. Haberlandt, Der Hornputz. EineIte Kopftracht der Frauen Osteuropas.lavia( Prag), II- 1924. S. 680-717). Einenamm im Haar trägt auch der Zirkel-chmied von Brassenheim in J. P. Hebelsrzählung ,, Hilfe in der Not"( Schatzkäst-in des Rheinländ. Hausfreundes, 1811);s handelt sich offenbar um eine verbrei-tete Zeitmode.
Abb. 3
Rechte Hälfte aus einer Hz. von W. Dürr
Sr. Rückkehrende Spaziergänger vomKrapfenwaldel bei Wien 1833. Städt. Slgen..Wien. Links: Mann mit Gehrock, inTaille geschnitten, Schnurrbart. Nebenihm: Mann mit Frack, Pantalonsmit Vorfuß und Stegen, Klappe. Beide mit,, Vatermördern" und hohen Hüten.