Martin Rohde, Fedir Vovk/Fedor Volkov/Théodore Volkov …39Abb. 1Vovk als Student der Kyjiver Universität, 1871,fond 1V/419-A, ark. 5,© NA IA NANU.von Akteuren doch das habsburgische Ostgalizien nicht in Europa(oder, wahlweise, als dessen letzten Vorposten), war sich über Kra-kaus Position(und die Polens im Allgemeinen) uneins, sah Prag undWien aber eindeutig in Europa. Räumlich lag„Europa“ folglich west-lich von Polen(auch wenn ‚westlich‘ noch nicht derart im Sprachge-brauch verankert war, wie nach 1945), sprach mindestens eine der glo-balen Wissenschaftssprachen, befand sich kulturell und zeitlich in derModerne. Das ukrainische„Europa“ erscheint als Epizentrum einerglobalen Moderne, dem gegenüber sich ukrainische Wissenschaftlerin(semi-)peripherer8Position wähnen, obwohl sie durch Mobilitätindividuell an jener Moderne teilhaben konnten.9Zentral ist in diesem8Zu diesem Phänomen aus polnischer Perspektive vgl. Clara Frysztacka:Zeit-Schriften der Moderne. Zeitkonstruktion und temporale Selbst-verortung in der polnischen Presse(1880–1914). Berlin, Boston 2019.9Zur Europakonstruktion in der ukrainischen Wissenschaft des frühen20. Jahrhunderts vgl. Rohde(wie Anm. 1).
Bibliothek / EigenverlageÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde127 (2024) / N.S. 78Rohde, Martin: Fedir Vovk/Fedor Volkov/Théodore Volkov – Eine europäische Biografie, ein europäischer Nachlass
Bibliothek / EigenverlageÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde127 (2024) / N.S. 78Rohde, Martin: Fedir Vovk/Fedor Volkov/Théodore Volkov – Eine europäische Biografie, ein europäischer Nachlass
Aufsatz in einer Zeitschrift
Fedir Vovk/Fedor Volkov/Théodore Volkov – Eine europäische Biografie, ein europäischer Nachlass : vom Russländischen Reich nach
Frankreich und zurück
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