geschnitzten pflanzlichen Dekor. Auch in der Zeitschrift des Vereines hat sichKotek, der an sich wenig veröffentlichte, ab und zu mit einer Aufzeichnung zuWort gemeldet.
Die Bibliographie seiner Veröffentlichungen, 1960 von Karl M. Klierzusammengestellt( Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes, Bd. 9,S 143 ff.) zeigt wohl, womit sich Kotek beschäftigt hat, nicht aber, wie intensiv.Für ihn, den aktiven Sänger und Chorleiter, war all das, was er kannte, was erselbst aufgeschrieben hatte, dessen Aufzeichnungen er angeregt hatte, durchauslebensvoll und sollte es durch Rundfunk und Schallplatte auch weiterhin blei-ben. Als Gestalter dieser lebensvollen Art des Erinnerns an die traditionelleVolkskultur wird Georg Kotek lang in der Erinnerung der österreichischenVolkskunde erhalten bleiben.Leopold Schmidt
Neue Direktion des Museums
Mit dem Jahreswechsel 1977/78 erfolgt auch der Wechsel in der Leitungdes Österreichischen Museums für Volkskunde. Am 16. November 1977 ver-abschiedete Frau Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Dr. HertaFirnberg den langjährigen Direktor des Museums, WHR Univ.- Prof. Dr. LeopoldSchmidt, und sprach ihm Dank und Anerkennung für die geleisteten Diensteaus. Gleichzeitig überreichte sie dem neuen Direktor, Wiss. Oberrat Dr. KlausBeit, das Ernennungsdekret, durch das er mit Wirkung vom 1. Jänner 1978mit der Leitung des Museums betraut wird.
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