gewisse Förderung durchgeführt. Zur Zeit gibt das Bundesministeriumfür Wissenschaft und Forschung eine ansehnliche Subvention, die esdoch ermöglicht, den Bezieherpreis in einer für den privaten Interes-senten tragbaren Höhe zu halten. Und die einzelnen österreichischenBundesländer sowie der Magistrat der Bundeshauptstadt Wien tragenmit einer gewissen Regelmäßigkeit doch auch zur Finanzierung bei,wie auch der Verband der wissenschaftlichen Gesellschaften Öster-reichs seine Hilfestellung leistet. Das alles ermöglicht sicherlich nur dasErscheinen, und Schriftleiter und Verfasser der Zeitschrift tun wieseit eh und je ihre Arbeit um Gotteslohn. Daß unter solchen Umstän-den alte und junge Beiträger immer noch ihre Artikel und Mitteilungenin solcher Fülle einsenden, daß sie redaktionell kaum bewältigt werdenkönnen, ist aber doch sehr erfreulich. Durch sie bleibt das Leben desFaches Volkskunde vor aller Öffentlichkeit präsent und wie nunmehrseit 83 Jahren kann der Forschungsstand des Faches eben nur an die-ser Zeitschrift abgelesen werden.
Eine Zeitschrift ist auch mit 80 Jahrgängen weder alt noch jung,sondern lebt durchaus in ihrer jeweiligen Gegenwart. Wir können unsnur wünschen, daß es so bleiben möge.Leopold Schmidt
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