Jahrgang 
82 (1979) / N.S. 33
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Poẞl( 1770) 39), der Maria Anna Hudelist( 1772) 40) und der Maria AnnaFux, geb. Schattner( 1779)) genannt.

Ein Bild mit der Gnadenstatue von Maria Taferl( barockesVesperbild) wird nur in dem 1699 erstellten Inventar des HandelsherrnJoseph Wilhelm Waller¹²) erwähnt. Wiedergaben des GnadenbildesMaria Landshut( Maria mit dem geneigten Haupt)) werden1776 und 1780 in den Nachlaßinventaren der Kunigunde Furtner44) undder Theresia Krainer45) genannt.

Unter den Bildern, die Kärntner Gnadenbilder darstellen, sind anerster Stelle die Wiedergaben der Maria- Saaler- Muttergottes zunennen. Sie sind 1685-1699 in sieben, 1700-1783 in neunzehn Nach-laẞinventaren belegt. Darstellungen der Gnadenbilder von Maria-Luggau und Maria Waitschach werden jeweils nur einmal, imzwischen 1758 und 1762 erstellten Inventar des Handelsherrn StephanFerdinand Pläschitz46) erwähnt. Ein 1751 im Inventar des Nicolo dellaMartina genanntes gemahltes Mutter gottes Bild Maria in Dorn ingrienen Ramen" stellte vermutlich das Gnadenbild Maria DorninEisenkappel dar. 47)

Ein erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Klagenfurter Nachlaẞ-inventaren erwähnter Marienbild- Typus ist die ,, Maria vom guten Rat"( Madonna del Buon Consiglio). Nachbildungen dieses Gnadenbildesvon Genazzano 48) werden in acht Inventaren der Zeit von 1771-1783genannt.

Wie beliebt Mariahilf- Darstellungen in den KlagenfurterBürgerhäusern des 18. Jahrhunderts waren, zeigt die Tatsache, daßzwischen 1689 und 1699 in neun und zwischen 1700 und 1783 in drei-

39) MCXXXIII Nr. 138.

40) MCXII Nr. 96.

41) MCVI Nr. 69.

MCLII Nr. 10.

43) Das Gnadenbild der Landshuter Ursulinen gelangte 1690 als provinzielleKopie des Gnadenbildes der Wiener Karmeliter nach Landshut, wo es zuerst privatim Kloster verehrt wurde, 1695 in die Kirche und wurde 1699 zur allgemeinen Ver-ehrung auf dem Hochaltar ausgesetzt.( Aurenhammer, Die Mariengnaden-bilder Wiens, S. 104.)

44) MCVI Nr. 68.

45) MCXVIII Nr. 143.46) MCXXXII Nr. 99.

47) MCXXIV Nr. 40.

48) Das Gnadenbild ist ikonographisch eine Eleousa. Nach der Legende wurdees aus dem von Türken bedrohten Skutari nach Genazzano bei Rom unter einer be-gleitenden Regenbogenerscheinung wunderbar übertragen.( Aurenhammer,Die Mariengnadenbilder Wiens, S. 110.)

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