Institut für Gegenwartsvolkskunde: Die Dokumentation zurGegenwartsvolkskunde der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, derenHauptstelle sich am Sitz des Österreichischen Museums für Volkskunde befindet,wurde weiterbearbeitet. Das Hauptgewicht der Arbeit der Hauptstelle lag im ver-gangenen Jahr in der Erhebung bio- und bibliographischer Daten lebender Fach-vertreter der Volkskunde im gesamten deutschsprachigen Bereich im Hinblick aufdie Herausgabe eines Bio- bibliographischen Lexikons der Volkskunde. Die Grund-lage für diese Arbeiten stellt im wesentlichen die wissenschaftliche Bibliothek desMuseums und dessen Archiv dar.
3. Restaurierung und Konservierung:
Die Konservierung und Restaurierung sämtlicher im Freien ausgestelltenSteinobjekte wurde weitgehend abgeschlossen. Die Originale werden im Hinblickauf die Errichtung eines überdachten Lapidariums vorerst eingelagert; zur Auf-stellung im Freien gelangen hingegen die nach den Originalen angefertigtenKunststeinkopien.
Neben den zeitaufwendigen Arbeiten zur Planung und Adaptierung derneuen Studiensammlungen( Keller und Dachboden des Museumshauptgebäudes,Bunker, Kittsee, Mattersburg) wurden für die Ausstellungen und die Studien-sammlungen eine größere Anzahl von Einzelobjekten( Hinterglasbilder, Klein-plastiken, bemalte Möbel, Uhren) sowie Objektserien( 6 Totenbretter, 28 Stroh-mosaikschachteln) restauriert. 1572 Objekte wurden gereinigt und verglast.
Über die laufende Anfertigung von Alabastergipskopien von Lebzeltenmo-deln in großer Serie hinaus wurden auch folgende plastische Repliken vonMuseumsgegenständen für den Verkauf hergestellt und farbig gefaßt: 30 Marien-figuren, 30 Brotstempel, 15 Uhrständer( Doppeladler).
4. Ausstellungen und Leihgaben:
Schausammlungen des Hauptgebäudes: Die allgemeinen Öff-nungszeiten wurden mit Wirkung vom 1. 1. 1979 an den Wochentagen um jeweilseine Stunde verlängert. Es gilt nunmehr folgende Regelung: Dienstag bis Freitagvon 9 bis 15, Samstag 9 bis 12, Sonntag 9 bis 13 Uhr, Montag geschlossen.
Ausstellungen im Hauptgebäude: Die Sonderausstellung ,, Jagdund Jäger in der Volkskunst"( mit vervielfältigtem Katalog und Führungsblatt)blieb bis April zugänglich und wurde danach an den Museumsverein SchloßWalchen, 4870 Vöcklamarkt, bis September 1979 ausgeliehen. Die vomMuseumsverein Schloß Walchen als Gegenleistung überlassene und aus eigenenMuseumsbeständen ergänzte Sonderausstellung„, Bemalte Bauernhäuser im Inn-viertel“( Ausstellung anläßlich des Jubiläums der Eingliederung des Innviertels1779) war in der Zeit vom 31. 5. bis 20. 9. 1979 zu besichtigen und stand währendder Ferienmonate im Mittelpunkt des Museumsbeitrages zum Wiener Ferienspiel( Fragebogen und Zeichenaufgabe für Kinder). Anläßlich der Eröffnung derSonderausstellung ,, Volksmusikinstrumente. Neuerwerbung der Sammlung GeorgKotek"( mit gedrucktem Katalog) im Rahmen der Jubiläumstagung des Öster-reichischen Volksliedwerkes am 27. 9. 1979 wurde die öffentliche Veranstaltung
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