Jahrgang 
84 (1981) / N.S. 35
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Karl Haiding, Die Getreidehechel Landschaftsmuseum SchloßTrautenfels( Landesmuseum Joanneum Graz, Bd. 1/1974, Jänner- April1974, S. 3, mit 1 Abb.)

Karl Haiding, Obersteirische Buttermodel( in: Festschrift für GerdaGrober- Glück. Bonn 1978)

Karl Haiding, Obersteirische Ringstöcke als frühe Zeugnisse volkskund-licher Forschung. Viktor Theiß zum Gedenken( aus: Der Leobener Strauß,Bd. 6, Leoben 1978, S. 9-62, mit Abb. und Ill.)

Karl Haiding, Vergehendes Holzhandwerk der Obersteiermark. Die Gabel-macher, Mühlenzimmerer und Wagner( in: Museum und Kulturgeschichte.Festschrift für Wilhelm Hansen. Münster in Westfalen 1978. S. 177-197)

Karl Haiding, Die alte Bienenhaltung in der Obersteiermark. Zeug-nisse aus dem Landschaftsmuseum Schloß Trautenfels( in: Bienenmuseumund Geschichte der Bienenzucht. Bukarest 1979)

Karl Haiding, Windmühle und Putzmühle. Die Kornfege im obersteirischenBezirk Liezen( in: Sammeln und Sichten. Festschrift für Franz Maresch. Wien1980. S. 197-212)

Karl Haiding, Altes Erbe im Gerät der Obersteiermark. Mittels Bei-spielen aus dem Landschaftsmuseum Schloß Trautenfels( Erweiterter Neu-druck aus Mannus. Deutsche Zeitschrift für Vor- und Frühgeschichte, Köln1978 Festschrift für Ernst Burgstaller. Der Neudruck erschien im Selbstver-lag des Museumsvereines Trautenfels und ist bei Ferdinand Jost in Liezen er-hältlich. 28 Seiten, mit 21 Abb.)

Karl Haiding, viele Jahre hindurch Leiter des Landschaftsmuseums SchloßTrautenfels im Ennstal, ist 75 Jahre alt geworden. Grund genug, hier einmal wenig-stens kurz auf eine Reihe seiner Arbeiten hinzuweisen, die mancher Leser seinerMärchen- und Sagenausgaben vielleicht nicht kennen dürfte, und die im allge-meinen durch ihr Erscheinen in Museums- und Ausstellungsveröffentlichungen wiein Festschriften weniger leicht zugänglich sein mögen.

Sie sind aber durchaus wichtig, erweitern unsere Kenntnis von der alten länd-lichen Holzkultur ganz beträchtlich und weisen auch immer wieder Spuren des ganzpersönlichen Zusammenlebens des Verfassers mit seinen Gewährsleuten auf.

Das neueste Heft dieser Art, das ,, Alte Erbe im Gerät der Obersteiermark" be-schäftigt sich mit dem Holz selbst, mit der Wahl der Holzarten, mit den ,, NatürlichenWuchsformen und den, Winkelwurzeln", den Zwieseln" und verwandten Er-scheinungen. Die Arbeitsvorgänge des Spaltens und des Flechtens, des Aushöhlensdes Vollholzes werden dargetan, man merkt die nahe Verwandtschaft zu Arbeitenvon Bruno Schier wie von Torsten Gebhard. Von den ,, Arbeiten aus dem Vollen**geht auch der Blick zu den letzten Einbäumen am Grundlsee hinüber. Ganznebenbei wird auch auf das Anbringen von Hausmarken an solchen Geräten hinge-wiesen, worüber Haiding schon 1961( Holz- und Hofmarken als Handzeichen, in:Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs, Graz 1961, S. 62 ff.) einmal auf-merksam gemacht hat. Ein kurzer Überblick ,, Volkskunde- Völkerkunde- Urge-

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