F. Dachhaut
1. Dachziegel
2. Stroh
3. Schiefer auf Schindeln
4. Dachpappe
5. Asbestkunststein
G. Verzierungselemente
1. Galerien rund um das Haus
2. Verzierung des Dachfirstes
3. Türklinkenrahmen
4. aus Eisen geschmiedete Türbänder
5. profilierte Fensterumrahmungen
Mysłakowice Nachbardörfer
1978
1968
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Nachwort
Im Hinblick auf die Quellen und die Feldforschungen erlaube ichmir, die Ergebnisse meiner Arbeit in wenigen Punkten zusammenzu-fassen.
Das erste Kapitel übermittelt die Gründe der Niederlassung derTiroler in Niederschlesien. Das zweite Kapitel über den Adaptierungs-prozeß der Tiroler in Mysłakowice ist uns nur in Umrissen anhand derArbeiten von Donat und Gasteiger bekannt. Sicherlich würde einevergleichende Analyse der Tiroler Kultur in Mysłakowice mit der inZillertal es erlauben, weitere konkrete Thesen aufzustellen.
Der einzige Nachlaß von den Tirolern in Mysłakowice ist das aufanderen Gebieten Polens nicht anzutreffende Bauwesen, das ich imKapitel III beschrieben habe. Es ist anzunehmen, daß dieses Bauwesenauch etwas Licht in die Problematik des Adaptierungsprozesses brin-gen könnte, doch konnte ich in der mir zugänglichen Literatur keinMaterial über das Bauwesen in dem betreffenden Teil Österreichsfinden. Ein Zeugnis der Aktivität dieses Bauwesens sind die um dieWende des XIX. und XX. Jahrhunderts in Miedzygórze erbautenPensionen für die Berliner. Sie enthalten Konstruktionselemente, diefür die Tiroler Bauten sehr charakteristisch sind. In dem DorfSosnówka( dt. Neu Zozenow) sind bis heute einige im Tiroler Stilerbauten Häuser erhalten geblieben. Auch in Karpacz( dt. Krummhü-bel) Szklarska Poręba( dt. Schreiberhau) und dem ErholungsortMiłków( dt. Arnsdorf) gibt es mehrere Häuser, die einzelne Details imTiroler Stil, z. B. verzierte Galerien, besitzen. In diesem Stil wurdeebenfalls die Herberge ,, Szwajcarka“ erbaut. Gegenwärtig werden dieTiroler Häuser in Mysłakowice von der Bevölkerung aus Ost- undSüdpolen bewohnt, was sicher einige Fragen aufwirft, z. B. aus welcher
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