Jahrgang 
85 (1982) / N.S. 36
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Von den Glasresten aus dem Tischlerhäusl- Material ist bloẞder Oberteil eines( nicht abgebildeten) kleinen Fläschchens er-wähnenswert, da es zu ihm aus Jochbergwald eine gute Entspre-chung gibt.21)

Zu den Eisenobjekten ist nicht viel zu bemerken. Wozu der ander Spitze abgebrochene Eisenspieß Nr. 55( Abb. 27) gedienthat, vermag man kaum nachzuweisen, doch denkt man unwill-kürlich an eine Notwaffe, wie sie von der bäuerlichen Bevölke-rung in den Freiheitskämpfen verwendet worden sein könnte. Obman dann auch das Stück sogar mit dem Jochberger Sturmhaupt-mann Anton Oppacher, dem Verteidiger des Passes Strub, in Be-ziehung setzen könnte? Türschloß Nr. 56( Abb. 27) und Be-schlag Nr. 57( Abb. 28) erweisen Erneuerungsarbeiten an einermit barockzeitlichen Eisenbeschlägen ausgestatteten Tür, dieman im Laufe des 19. Jahrhunderts durch eine neue ersetzt hat.Man hat dabei den alten Beschlag eingerollt und das Schloß weg-geworfen. Wie aus der Seitenansicht hervorgeht, war es auf derInnenseite der Tür befestigt gewesen. Durch den Rost hat dasStück so sehr gelitten, daß sich von ihm nur mehr die kräftigenGerüstteile erhalten haben, doch ist noch zu sehen, daß es sichum ein einfaches Riegelschloß gehandelt hat.

Im August 1980 hat nach dem Ableben der Besitzer des, Schwei-zerhäusl"( vgl. Abb. 3 mit Sch) Hans und Anna Hörl der neueEigentümer des Hauses die aus der Bauzeit stammende Herdan-lage abgerissen und den Abraum bei der östlichen Längswandaufgeschüttet. Bei dessen Abtransport wurde die NO- Ecke desVorgartenzaunes beschädigt und ein hier stehender Obstbaumabgebrochen. Beim Ausgraben der Baumwurzeln hat man auchdas NO- Eck des Vorgartens umgelagert, wobei einige keramischeKleinstücke zum Vorschein kamen. So eines der Schwarzhafnereimit eingeglättetem Strichmuster sowie einige der Kröninger Waremit gelb- brauner und braun- gelber Glasur. Auf Grund der an derFirstpfette des Schweizerhäusl angebrachten Jahreszahl( vgl.dazu R. Pittioni, Tiroler Gasthaus- Archäologie, Öst. Zeitschr. f.Volkskunde, XXIII/ 72 1969, 201 ff., Abb. 23) wird nun erwie-sen, daß 1937 und wohl auch noch in den folgenden Jahren diegeläufige beidseitig glasierte Kröninger Ware verwendet wurde,woraus sich ein wichtiger absolut- chronologischer Anhaltspunktfür die Verwendungszeit dieser Keramikgattung ergibt. Ebensozu beachten ist der Nachweis der mit Glättmustern versehenen

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