Jahrgang 
85 (1982) / N.S. 36
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Bäuerlicher Küchen- und Hausgerät-Abfall aus Jochberg,

p. B. Kitzbühel, Tirol

Von Richard Pittioni, Wien

I. Fundort und Fundgeschichte

Während des Monates August 1978 wurde in Jochberg von derTIWAG vom Südrand des Liftplatzes in südlicher Richtung zuden Apartmenthäusern ein etwa 12 m breiter Graben für dasVerlegen einer Starkstromleitung ausgehoben. Er führte an deröstlichen Basis der Gartenmauer des Hauses Alpenflora( Parz.Nr. 588) auf dem Grund des Christoph Reiter( Parz. Nr. 1309/1)vorbei( Abb. 1, 2), querte den südlich des Hauses Alpenflora"( derzeitige Besitzerin Frau Elke Rathert) befindlichen Fußwegund zog am westlichen Wegrand an den Häusern Jagerhäusl❝und ,, Schweizer Häusl bis zu den neu errichteten Wohnhäusernauf dem Grund des ehemaligen Neuhaus- Stalls. Nach Auskunftder Gemeinde Jochberg wurde der Bauplan zum Haus Alpen-flora" am 7. Juli 1931 von der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühelgenehmigt. Der südlich dieses Hauses befindliche, jetzt stark aus-gefahrene Fußsteig ermöglicht den Zugang zu dem etwas erhöhtliegenden ,, Tischlerhäusl"( Hausparz. Nr. 328 und Gartenparz.Nr. 1306) des Anton Adelsberger, vor dem das Ehepaar Georgund Maria Noichl sein Eigentümer war( Abb. 1). Südlich vordem ,, Tischlerhäusl" befindet sich ein kleiner, vom anschließen-den Berghang kommender Wasserlauf, der auf der Kat. Mappe( Abb. 3) so eingezeichnet ist, daß er noch die Gartenparzelle desHauses Alpenflora schneidet und dann längs des Weges nachNO und O zur Jochberger Ache abfließt. Damit wird ein alterZustand festgehalten, der auch den Aufschluß im Leitungsgrabenerklärt.

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