Jahrgang 
85 (1982) / N.S. 36
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entsprechenden Rahmen gestellt. Dieses Nachwort erläutert gleichzeitig die be-merkenswerte Geschichte dieser Übersetzung ganz persönlich, die ja ein eigenesKapitel des großen, weltweiten Komplexes ,, Habent sua fata libelli" darstellt.

Leopold Schmidt

Internationale Volkskundliche Bibliographie( International Folkloreand Folklife Bibliography, Bibliographie Internationale desArts et Traditions Populaires) für die Jahre 1977 und 1978mit Nachträgen für die vorausgehenden Jahre. Im Auftrage der DeutschenGesellschaft für Volkskunde e. V. bearbeitet von Rolf W. Brednich. Bonn,Rudolf Habelt Verlag GmbH, 1981. 775 Seiten. ISBN 3-7749-1762-0.Zusammen achtundachtzig Mitarbeiter aus Europa, Nord- und Südamerika habenzu dem abermals sehr gewichtigen Band der Internationalen VolkskundlichenBibliographie( IVB) mit dem Verzeichnis der wissenschaftlichen Veröffentlichun-gen aus den Jahren 1977 und 1978 ihre Beiträge geleistet, die von Rolf W.Brednich auch nach seiner Berufung von Freiburg im Breisgau nach Göttingenin entsagungsvoller Arbeit in ein geordnetes Ganzes gefügt worden sind. Die Lastdes bereits mit dem vorangegangenen Band nach Robert Wildhaber über-nommenen Auftrags zur Bearbeitung der IVB läßt sich erahnen, wenn einleitendgeschrieben steht: Einem fertiggestellten Band dieser Bibliographie ein Vorwortvoranzustellen, ist für den Herausgeber der erfreulichste Augenblick. Die mona-telangen Mühen der Bearbeitung der 8618 Titel, des Korrekturlesens, Register-machens und Korrespondierens mit den Mitarbeitern in aller Welt gehen zu Ende;als Ergebnis zeichnet sich wiederum ein stattlicher Band ab, der die Ergebnissevolkskundlicher Forschungstätigkeit in systematischen Überblick sowohl für dieheutige Forschung als auch für die Nachwelt dokumentiert." Dabei sieht es so aus,als ob mit dem Erscheinen dieses Bandes das seit dem Bestehen der IVB( seit1917) bewährte händische" Verfahren zur Erstellung der Bibliographie samtihren Autoren- und Sachregistern ausgedient haben und von der neuenTechnik der elektronischen Datenverarbeitung abgelöst werden wird. SolchePläne hat Brednich in seinem an anderer Stelle erschienenen Forschungsbericht( ,, Current Activities in European Ethnology III: Die Internationale Volkskund-liche Bibliographie, in der Zeitschrift: Ethnologia Europaea 10: 2, 1977/78,S. 185-191) bereits ausführlich darlegen können.

Der bisherige österreichische Mitarbeiterstab von Dietmar Assmann( fürOberösterreich), Klaus Beit( Tirol und Vorarlberg), Elfriede Grabner( fürKärnten und Steiermark), Gerlinde Haid( für Volksmusikforschung in Öster-reich) und Michael Martischnig( für Salzburg) konnte im vorliegenden Bandder IVB in Ablösung von Maria Kundegraber, deren Betrauung mit derLeitung des Steirischen Volkskundemuseums in Graz sie neuen Aufgaben zuge-führt hat, durch Franz J. Grieshofer( für Burgenland, Niederösterreich undWien) erweitert werden.

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