und Veranstaltungsräumen über die erforderlichen Studiensamm-lungen, Werkstätten und sonstige Infrastruktur.
Eine dritte und für die innere Reorganisation des Österreichi-schen Museums für Volkskunde bedeutende Etappe umfaßt dieErrichtung von
3.3. Dezentralisierten Studiensammlungen:
3.3.1. 1973 Mattersburg( Burgenland): Studiensammlungfür Trachten und Textilien, Geräte zur Textilherstel-lung, Möbel und weiteres Großgerät sowie Präsentations-stelle und Verlagslager. Der Gebäudekomplex des von der Stadtge-meinde Mattersburg dem Institut für Gegenwartsvolkskunde derÖsterreichischen Akademie der Wissenschaften als Arbeits- undPräsentationsstelle zur Verfügung gestellten ehemaligen Bauer-Mühle bot die Möglichkeit zur Adaptierung und zum Ausbau dereinstigen Betriebs- und Lagerräume für die Zwecke der nachmodernen Gesichtspunkten angelegten systematisch- typologischenStudiensammlungen, verbunden mit einem Lager für Vitrinen undAusstellungsbehelfe sowie von gemeinsam genutzten Ausstellungs-
räumen.
1978 ff. Wien 8, ehemaliger Luftschutzbunker Schön-bornpark, Studiensammlung für Geräte und Kleinge-genstände aus Holz, dessen günstig klimatisiertes unterirdi-sches Geschoß mit seinem doppelreihigen Zellensystem auch imSinne des Kulturgüterschutzes sehr vorteilhafte Bedingungen fürdie Einrichtung der vielfältigen Sammlungsbestände aus demWerkstoff Holz bietet. Letztlich ist hier anzuführen der Ausbau
1979/80 der Studiensammlung für die Ost- und Südost-europakollektion des Österreichischen Museums für Volks-kunde in Kittsee.
3.4. Reorganisation und Erweiterung des Raumangebotes imMuseumshauptgebäude Gartenpalais Schönborn, Wien
Alle Maßnahmen zusammen, die Vervielfältigung von Schau-sammlungen und die Schaffung von spezialisierten Studiensamm-lungen außerhalb der Museumszentrale, machten es endlich mög-lich, gleichzeitig mit der Außenrestaurierung des denkmalgeschütz-ten Museumshauptgebäudes Gartenpalais Schönborn in den Jah-ren 1984 bis 1985 dortselbst an die Neuordnung des Raum-
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