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Die Archivabteilung Z Zeitungsausschnitte wurde bei derGründung des Institutes für Gegenwartsvolkskunde der Öster-reichischen Akademie der Wissenschaften vom Museum dorthinübertragen und wird nunmehr durch gemeinsame Beschickung undauch mit der Auflage gemeinsamer Benützung intensiv weiterbe-trieben, wobei die Belege die Zahl von 70.000 Einzelausschnittenmit Sach-, Orts- und Personenregistrierung erreicht haben unddamit eine neue Basisdokumentation zur Gegenwartsvolkskundebilden.25)
Wir wollen bei der Betrachtung des Tätigkeitsfeldes von Museumund Verein hier nicht bei Einzelheiten verweilen. Festzuhaltenwäre immerhin noch die Bearbeitung der„ Österreichischen volks-kundlichen Bibliographie“, die ab 1965 meist in Zweijahresbändenauch im Druck erscheint und eine zentral betreute Gemeinschafts-leistung von mehreren Mitarbeitern in den Bundesländern und inWien darstellt. Neben der schon mehrfach genannten Österreichi-schen Zeitschrift für Volkskunde, die vom Verein herausgegebenund am Museum betreut wird und seit nunmehr 88 Jahren denErfordernissen der gesamtösterreichischen Volkskunde zu entspre-chen bemüht ist, bedeutet das breitgefächerte Veröffentlichungs-wesen von Verein und Museum ein sehr beträchtliches Tätigkeits-feld für das Gesamtfach Volkskunde in Österreich, solchermaßendie zentrale Aufgabenstellung dieser Institute unterstreichend.
3. Museumsdezentralisation
Wir müssen indes festhalten: Einem solchen kontinuierlichenäußeren Anwachsen und inneren Aufgliedern und Verstärken dermusealen und wissenschaftlichen Arbeit von Verein und Museumkonnten nicht in allen Bereichen jederzeit die entsprechenden Rah-menbedingungen angeboten werden. Vielfach war und ist es so,daß die Funktionen schneller wachsen als die Organe. Freilichkonnte das, was man Infrastruktur nennt, auch immer wieder ange-paẞt, verbessert und modernisiert werden; auch die behutsameErhöhung des Personalstandes des Vereins und des Museums warentsprechend den Erfordernissen immer wieder möglich, so daß beimgegenwärtigen Stand von 20( ÖMV) und 6( EMK) sowie 5( IGV)ständigen Mitarbeitern im Augenblick nur geringe Personalwün-sche offen bleiben. Auch eine heute weitgehend ausreichende Auf-stockung des Sachbudgets durch das Bundesministerium für Wis-senschaft und Forschung darf dankbar anerkannt werden. Was hin-gegen über Jahrzehnte ein grundlegendes Erfordernis war und
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