Chronik der Volkskunde
Verein und Österreichisches Museum für Volkskunde 1984
Die Ordentliche Generalversammlung des Vereins für Volkskunde fand am Frei-tag, dem 22. März 1985, um 17.00 Uhr im neuen Festsaal der Hochschule für Musikund darstellende Kunst, 1010 Wien, Johannesgasse 9, statt. Zuvor hatte in den Räu-men des Institutes für Volksmusikforschung der Vereinsausschuß getagt und dieGeneralversammlung vorbereitet.
Prof. Walter Deutsch begrüßte die erschienenen Mitglieder namens des Rektorsder Hochschule und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Der Präsidentdes Vereines, Hon.- Prof. Hofrat Dr. Klaus Beitl, eröffnete die Generalversamm-lung und stellte fest, daß die für eine ordnungsgemäße Durchführung erforderlicheAnzahl von Mitgliedern bei weitem erreicht sei. Ehe er jedoch in die Tagesordnung,die wiederum allen Mitgliedern durch das Nachrichtenblatt zeitgerecht bekanntge-macht worden war, eintrat, gedachte er mit ehrenden Worten der im letzten Jahrverstorbenen Mitglieder, wobei die Nachricht vom Tod Prof. Dr. Karl Haidings erstunmittelbar vor der Sitzung eintraf. Der Verein verlor Lothar Bieber, Waidhofen/Ybbs; Prof. Franz Hlavac, Wien; Ing. Rudolf Hrandek, Wien; Dr. Helga Hoppe,Wien; Christa Kriege, Kittsee; Prof. Dr. Erwin Mehl, Klosterneuburg; Milly Nie-denführ, Wien; Prof. Dr. Erhard Riemann, Kiel; Dr. Peter Stürz, Innsbruck; Mela-nie Wissor, Mödling, und Prof. Dr. Karl Haiding, Stainach.
Da zur Tagesordnung keine schriftlichen Anträge eingelangt waren, wurde diesezur Abstimmung gebracht und einstimmig angenommen.
1. Jahresbericht des Vereins und des Österreichischen Museums für Volkskunde
A. Verein für Volkskunde
a) Mitgliederbewegung: Seit der letzten Generalversammlung konnten aufGrund unserer„ ,, Jubiläumswerbeaktion" 122 neue Mitglieder aufgenommen werden.Der Abgang beträgt 33 Mitglieder, davon 10 durch Tod, 18 durch Austritt und 5durch Streichung. Das ergibt einen neuen Höchststand von 810 Mitgliedern! Dan-kend wird hervorgehoben, daß seit Jahresbeginn von den Mitgliedern bereitsS 2627, gespendet wurden. Als„ Gegenleistung" erhielten die Mitglieder die neuenVereinsstatuten zugeschickt.
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