Jahrgang 
89 (1986) / N.S. 40
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Österreicher?" gab natürlich Anlaß zum Nachdenken, denn die Bemühungen umeine intensive internationale Zusammenarbeit innerhalb des Arbeitskreises warenspürbar. Also, wo bleiben die Österreicher? Auf der Strecke? Seit dem vielverspre-chenden Anfang in Feldkirch 1980 und der Gründung der Arbeitsgemeinschaft fürHausforschung" innerhalb des Fachverbandes für Volkskunde 1981 liegen schoneinige Jahre zurück.

Vera Mayer

Anmerkungen:

1. Fred Kaspar, Fachwerkbauten in Westfalen vor 1600(= Beiträge zur Volks-kultur in Nordwestdeutschland, Heft 14). Münster 1978.

2. Fred Kaspar unter Mitwirkung von Stefan Baumeier u. a., Fachwerkbau-ten des 14. bis 16. Jahrhunderts in Westfalen(= Beiträge zur Volkskultur in Nord-westdeutschland, Heft 52). Münster 1986.

3. Fred Kaspar, Karoline Terlau, Hattingen. Zum Baubestand einer westfäli-schen Kleinstadt vor 1700(= Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland,Heft 24). Münster 1980; Fred Kaspar, Bauen und Wohnen in einer alten Hanse-stadt. Zur Nutzung von Wohnbauten zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert, darge-stellt am Beispiel Lemgo(= Denkmalpflege und Forschung in Westfalen, 9). Bonn1985; Andreas Eiynck, Wohnbauten des 15. bis 17. Jahrhunderts. In: LippstadtBeiträge zur Stadtgeschichte, hg. von W. Ehbrecht. Lippstadt 1985; KarolineTerlau( Friedmann), Lüneburger Patrizierarchitektur des 15. bis 16. Jahrhunderts.Ein Beitrag zur Bautradition einer städtischen Oberschicht.( Masch. Diss.) Münster1984.

4. Siehe in: Sonderforschungsbereich 164- Vergleichende geschichtliche Städte-forschung Forschungsprojekte und Bibliographie, Westfälische Wilhelms- Univer-sität. Münster 1984, S. 11-16.

5. Zur Verdeutlichung: So gibt Fred Kaspar, Fachwerkbauten in Westfalen( wieAnm. 3), S. 4, an, daß 1978 in der Stadt Hattingen nur 3 Fachwerkbauten vor 1600bekannt waren, heute sind es 54.

6. Zur Warendorfer Altstadt gibt es bereits eine von Stefan Baumeier veröf-fentlichte Publikation Das Bürgerhaus in Warendorf". Ein volkskundlicher Beitragzur Geschichte des Profanbaues in Westfalen(= Schriften der VolkskundlichenKommission für Westfalen, Band 22). Münster 1974.

7. Siehe auch: Karl Freckmann, Freilichtmuseum Sobernheim. Speyer 1985,S. 19; auf Grund des intensiven Tagungsprogramms gab es leider keine Gelegenheit,das von Josef Schepers u. a. gegründete und unter der Leitung von Stefan Baumeierzu einer wirklichen Forschungsstelle gewordene Westfälische Freilichtmuseum inDetmold zu besichtigen.

Gründung einer Internationalen Gesellschaft für Rechtliche Volkskundein Salzburg( 10./11. Mai 1986)

Nach dem Rücktritt von Louis Carlen als Leiter der Sektion Rechtliche Volks-kunde innerhalb der Schweizer Gesellschaft für Volkskunde war der seit über20 Jahren bestehende Arbeitskreis für Rechtliche Volkskunde ohne eigentliche

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