Jahrgang 
89 (1986) / N.S. 40
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Die vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung auch im Jahr 1985aus außerordentlichen Förderungsmitteln finanzierten Innenarbeiten konnten ihrer-seits planmäßig fortgeführt werden. Im Zuge dieser sich über mehrere Jahre erstrek-kenden Arbeiten wurde die Zentralheizungsanlage im ersten Bauabschnitt fertigge-stellt( Herstellung einer Heizzentrale mit vier Gasheizungszellen auf dem Dachbo-den des Museumsgebäudes, Heizungsinstallation im Bereich der Büro-, Bibliotheks-und Ausstellungsräume sowie der Werkstätten im westlichen Innenhofbereich sowieim ganzen Westteil des Laudongassentraktes). Aus feuerpolizeilichen Gründen undzur Verbesserung der Wege innerhalb des nichtöffentlichen Teiles des Museumsge-bäudes konnte unter Ausnutzung einer bestehenden Kellerwendelstiege eine solchebis in den ersten Stock hochgeführt werden. Im Bereich des Museumsinnenhofeswurde ebenerdig eine zusätzliche WC- Gruppe geschaffen, vor allem für den Bedarfder Bibliotheksbenützer und des Personals der Werkstätten. Die Verfliesungsarbei-ten wurden von einer hauseigenen Arbeitskraft ausgeführt. Im Berichtsjahr konnteauch mit der schrittweisen Erneuerung und Verbesserung der längst überaltertenund häufig schon überlasteten Elektroinstallationen im westlichen Gebäudeteilbegonnen werden. Weiters konnte die Nutzfläche der Schausammlung durch Rück-widmung des Saales 106( bisher Bibliotheksmagazin und Büro eines wissenschaftli-chen Beamten) um nahezu 100 vergrößert werden. Die Renovierung der Schau-sammlungsräume 103 bis 106 wurde nach Abschluß der Installateur- und Elektriker-arbeiten von hauseigenen Malern und Anstreichern ausgeführt. Anläßlich der Son-derausstellung, Fingerringe wurde die erste Ausbaustufe einer elektronischenAlarmanlage installiert und in Betrieb genommen.

In der Studiensammlung und Präsentationsstelle Mattersburg wur-den vier in der museumseigenen Tischlerei entworfene und angefertigte Einbau-kästen mit Hängeabteilungen und Rollschubladen für die Zwecke der Sammlung vonTrachten und Textilien aufgestellt und eingerichtet.

Die Renovierung der Räume der Sammlung Religiöse Volkskunst mit deralten Klosterapotheke im ehem. Ursulinenkloster, 1010 Wien, wurde zusammen mitder Erneuerung der Räume des Instituts für Volksmusikforschung von der Hausver-waltung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst( Bundesgebäudeverwal-tung Wien) veranlaßt.

b) Sammlung und Dokumentation

Hauptsammlung. 241 Neuerwerbungen( Stand: 72.852 Inventarnummern),unter welchen der Ankauf einer Serie von Aquarellen Unsere alten Bauernhöfe"von Walter Kreindl hervorzuheben ist.

Studiensammlungen. Bei der Bearbeitung der Sammlungsaltbestände konnteein wesentlicher Fortschritt erzielt werden. Sämtliche Untersätze und Möbel in derSchausammlung wurden ausgeräumt. Die darin sehr unzweckmäßig eingelagertenSammlungsgegenstände wurden in die entsprechenden Studiensammlungen ver-lagert. Der gesamte Bestand an Hinterglas- und Votivbildern erfuhr eine Neuord-nung und wurde in Spezialkartons in dem zu diesem Zweck adaptierten Bilder-magazin( Raum 116) eingelagert. Sämtliche nicht ständig ausgestellten Möbel wur-den mit dem museumseigenen Transporter in die Studiensammlung für Möbel inMattersburg gebracht und dort bis zur endgültigen Ordnung eingelagert. Dasselbegeschah mit der Sammlung von Hausmodellen und von Flechtwaren. Ein besondererSchwerpunkt der Arbeiten in den Studiensammlungen lag indes in der weiteren

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