Jahrgang 
86 (1983) / N.S. 37
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28. November 1982: Eröffnung der Krippenausstellung und der Sonderausstellung Puppen und Puppenhäuser" durch Dr. Franz Grieshofer. Anschließend Ad-ventfeier, veranstaltet vom Volksgesangsverein Wien unter der Leitung von Ing.Alfred Fleischmann und Prof. Otto Kaiser.

10. Dezember 1982: Vortrag von Frau Dr. Klára Csilléry( Budapest): Dasdeutsch- ungarische Dorf Harta und seine Möbelkultur"( mit Lichtbildern).

11. Dezember 1982: Fahrt zur Eröffnung der Möbelstube aus Harta/ Ungarn imEthnographischen Museum Schloß Kittsee und zum Burgenländischen Advent",der gemeinsam mit dem ORF- Studio Burgenland abgehalten wurde.

12. Dezember 1982: Burgenländischer Advent in Kittsee und Eröffnung der Aus-stellung im Ethnographischen Museum Schloß Kittsee Stickereien aus Südost-europa" durch Barbara Mersich.

Besonders die letzte Veranstaltung, der Burgenländische Advent", im Schloß-museum Kittsee hatte einen großen Erfolg zu verzeichnen.

c) Vereinspublikationen: Nach dem Tod von Hofrat Univ.- Prof. Dr. Leo-pold Schmidt übernahm Dir. Dr. Klaus Beitl die Schriftleitung der Österreichi-schen Zeitschrift für Volkskunde", die 1982 ebenfalls regelmäßig mit 4 Heften alsBand XXXVI der Neuen Serie(= Band 85 der Gesamtserie) erschien. Heft 1 und 2erschienen in memoriam Leopold Schmidt, Heft 3 wurde als Gedenkschrift für Ri-chard Beit( 1900-1982) herausgegeben und Heft 4 wurde Leopold Kretzenba-cher zum 70. Geburtstag gewidmet. Diese außergewöhnlichen Ereignisse hatten zurFolge, daß der Jahrgang 1982 den doppelten Umfang, nämlich 468 Seiten, erreichte.Die Auflage betrug wieder 1100 Exemplare je Heft. Die Zahl der Dauerbezieherging hingegen, wie bei den Mitgliedern, um 17 zurück und betrug Ende des Berichts-jahres 817. Davon entfallen 71 Exemplare auf Pflicht- und Belegstücke und 186 aufTauschpartner. Wie bereits erwähnt, mußte der Abonnementpreis für die, Öster-reichische Zeitschrift für Volkskunde" auf S 300,- bzw. S 200,- für Mitglieder er-höht werden.

Die Finanzierung der Zeitschrift, die zu einem guten Teil aus Eigenmitteln bestrit-ten wird, gestaltet sich von Jahr zu Jahr schwieriger, da die Subventionen nicht indem Maße steigen wie die Druckkosten. Ohne Zuschüsse seitens der öffentlichenHand, für die der Verein für Volkskunde dem Bundesministerium für Wissenschaftund Forschung und den Landesregierungen von Burgenland, Kärnten, Niederöster-reich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg zu danken hat,könnte die Zeitschrift überhaupt nicht erscheinen.

Im Selbstverlag des Vereins für Volkskunde erschien weiters der Kongreẞbandder Österreichischen Volkskundetagung 1980 von Feldkirch, Vorarlberg, mit sämtli-chen Referaten und Diskussionsbeiträgen zum Thema: Gegenwärtige Problemeder Hausforschung in Österreich", herausgegeben im Auftrag des Vereins für Volks-kunde und des Österreichischen Fachverbandes für Volkskunde von Klaus Beitlund Karl Ilg, Wien 1982, 230 Seiten(= Buchreihe der Österreichischen Zeitschriftfür Volkskunde, Neue Serie Bd. 5).

Dir. Dr. Klaus Beitl übergab 1982 die Schriftleitung des Nachrichtenblattes anFrau Dr. Margot Schindler, die diese Aufgabe gewissenhaft weiterführte., Volks-kunde in Österreich erschien im 17. Jahrgang wieder in 10 Folgen mit einem

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