Das neue Teilverzeichnis V": ,, Volkskunde Völkerkunde“ soll hier nicht nurfreundlichst begrüßt werden als ein Schlüssel zu dem gemäß den„, Verleih- und Ver-kaufsbedingungen“ den„ Universitäten, Hochschulen, Akademien und anderenstaatlichen Institutionen in Österreich..." zur kostenlosen Entlehnung zur Ver-fügung stehenden wissenschaftlichen Filmdokumenten( Verleih: ÖWF, Schönbrun-ner Straße 56, A- 1050 Wien, Tel. 0 22 2/ 55 73 93), sondern auch als eine Grundla-ge für die weitere regionale, thematische und problemorientierte Planung derfilmischen Dokumentation von Erscheinungsformen der österreichischen Volkskul-tur in der Gegenwart.
Klaus Beitl
Walter Leitsch und Manfred Stoy, Das Seminar für osteuropäischeGeschichte der Universität Wien 1907-1948(= Wiener Archiv fürGeschichte des Slawentums und Osteuropas. Veröffentlichungen des Instituts fürOst- und Südosteuropaforschung der Universität Wien, Band XI). Wien 1983.304 Seiten.
Der 75. Geburtstag des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung war Anlaßfür die Autoren, sich mit der Geschichte dieser Institution zu befassen, und zwar imZeitraum von 1907 bis 1948, als das Institut noch„ Seminar für osteuropäischeGeschichte hieẞ. Allein in bezug auf den Umfang des Fachgebietes war demSeminar in diesen Jahren ein höchst wechselvolles Schicksal beschieden. Vor 1918verstand man nämlich unter Osteuropa vornehmlich Länder, die außerhalb derHabsburgermonarchie lagen. Obwohl sich nach 1918 der Fachbereich in dem Maßeerweiterte wie Österreich kleiner wurde, blieb das während der Zwischenkriegszeitgrößtenteils ohne Konsequenzen für die Forschung. Zu den Forscherpersönlichkei-ten, deren Wirkung durch die Auswertung zum Teil aus ausländischen Archivenstammender Quellen in einem nun besser beleuchteten Bild erscheint, gehörenConstantin Jireček, Hans Uebersberger, Carl Patsch, Martin Winkler und AloisHajek.
Ein Verzeichnis der Dissertationen gibt einen zusätzlichen Einblick in die For-schungsarbeit des Seminars. Zu den prominentesten Schülern und besten Informan-ten für den vorliegenden Band zählen Prof. Stökl und Prof. Buda, Präsident derAlbanischen Akademie der Wissenschaften.
Nicht zuletzt aber die engagierte Abfassung des Textes macht das Buch zu einemlesenswerten Beitrag österreichischer Wissenschafts- und Institutionengeschichte.Barbara Mersich
Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen, 3. Budapest, Lehrbuchverlag 1981.303 Seiten, mit Abbildungen.
Im Zuge der Aufarbeitung der Volkskunde der Ungarndeutschen legt der Demo-kratische Verband der Ungarndeutschen im 3. Band seiner„ Beiträge“ Arbeitenüber in vier verschiedenen Komitaten gelegene Dörfer vor.
Einen Überblick über die„ Volksnahrung in der Baranya" gibt RosinaMihályi. Mária Imre und Karl Manherz setzen ihre„ Beiträge zur Töpferei
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