Jahrgang 
87 (1984) / N.S. 38
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Die Briefstelle bei J. Y. T. Greig( ed.), The Letters of David Hume, Oxford1932, Bd. I, 131, Brief Nr. 64, 1748.

8. Vgl. Dehio- Handbuch der Kunstdenkmäler Österreichs, Bd. Kärnten,Wien 1976, 295.

9. M. Tenore, Viaggio. Ausg. 1828, Bd. IV, Bes. 4-11; dazu:

J. Gautieri, Tyrolensium, Carynthorum Styriorumque struma. Vindobonae1794.

L. Kretzenbacher, Die kropfeten Steirer. Historischer Landesspott und alteVolksmedizin.( Blätter für Heimatkunde, 22. Jg., Graz 1948, 73-83.)

10. Die Reisewege und die aufgeführten Ortsbezeichnungen im Raume von Vil-lach lassen sich trotz der freundlich gewährten Hilfe von Herrn Wirkl. Hofrat i. R.Prof. Dr. Wilhelm Neumann/ Villach( Brief vom 6. III. 1983) leider bisher nicht ge-nau bestimmen. Die Reisenden dürften, von Klagenfurt an der Südseite des WörtherSees kommend, die Drau auf der damals hier einzigen im Stadtbereich bestehendenhölzernen Brücke an der Unteren( Klagenfurter) Vorstadt überquert haben.

11. Es bleibt für mich vorerst ungelöst, welchen Maler namens Claudio unserneapolitanischer Botaniker da gemeint haben könnte.

12. Gänzlich unsicher bleibt vorerst auch der Orts-, Gegendname Calogna. Mög-licherweise handelt es sich um ein Appellativ, aber um welches? Daß die Reisenden,damals wie heute, den Weg über einen östlichen Ausläufer des Dobratsch( VillacherAlpe), die so benannte Graschelitzen, auf der die Ruine Federaun liegt, ehemalsauch ein Blei- Schrotturm stand, wie mir Prof. W. Neumann mitteilt, nehmen muẞ-ten, erscheint sicher. Bei den im folgenden von M. Tenore gesehenen, erwähnten,, großen Eisenwerken" kann es sich demnach nur um jene der Grafen Egger in derOberen und Unteren Fellach, also westlich der Stadt, zwischen ihr und der VillacherAlpe gelegen, handeln. Vgl. dazu:

W. Fresacher, Die Obere und Untere Fellach bei Villach. Eine Siedlungs-geschichte.( Reihenwerk: Neues aus Alt- Villach, 14. Jb. des Stadtmuseums.) Villach1977.

Da M. Tenore ausdrücklich von einer gebirgigen Region( la montagna di Calogna)spricht, hat es auch wenig Wahrscheinlichkeit, daß der Reisende vielleicht eineslowenische Ortsbezeichnung für ein Sumpfland"( slowen. kalovína= Schlamm,Morast, tiefer Kot) gehört und für sich in Calogna italianisiert haben könnte, auchwenn die Reisenden sich bald darauf in mezzo di paludi, inmitten eines ,, Sumpfgelän-des" befanden. Es bleibt vorerst auch hier unklar, welche Siedlungen M. Tenoremit den Namen Pisisca, Helledniger, Grasak gemeint haben könnte.

13. Nach vielen, meist ergebnislosen Umfragen möchte ich hier doch auch die mirzumindest diskussionswürdige Meinung von Dr. Milko Matičetov/ Laibach,Brief vom 24. III. 1983, vorbringen, der sich darüber mit Herrn Univ.- Prof. Dr. Bo-go Grafenauer/ Laibach unterhalten und diese Auskunft erhalten hatte: Calognawäre demnach nicht ein Orts- oder Gegendname, sondern eine Flurbezeichnung,lediglich etwa anklingend an Covigna( bei Villach) oder an Khollnigh( bei Rein- Bregan der Gail). Dazu vgl.:

J. Staunig, Die Flurnamen des Burgamtes Villach nach dem Urbar des MartinBehem( XXII. Jahresschrift des k. u. k. Staatsgymnasiums in Villach 1890/91,Villach 1891, S. XIX und XXVI).( Urbar aus dem 16. Jh.)

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