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ÖZV, LXXIV/ 123, 2020, Heft 1+ 2
Vorbehalte aufgrund von Befürchtungen bezüglich einer gegenseitigenInstrumentalisierung, die Problematik, den Arbeitsprozess gemein-sam zu reflektieren sowie die Frage der Deutungsmacht in Bezug aufdie analytischen und die ästhetischen Dimensionen. Ebenso stelltesich die Frage, inwiefern künstlerische Formate zur Verflüssigungvon Wissensordnungen beitragen können.
2021 wird ein Tagungsband im Waxmann- Verlag erscheinen.
SOPHIA FRITZER, UTE HOLFELDER, BERND LIEPOLD- MOSSER,LUKA MRČELA, ROLAND W. PEBALL, KLAUS SCHÖNBERGER
Bericht zum internationalen Workshop ,, Anthropology of islands.Reflecting islandness from a historical and cultural studiesperspective", Institut für Europäische Ethnologie an der UniversitätWien, 21. bis 22. November 2019
"[ O] ur ancestors, who had lived in the Pacific for over twothousand years, viewed their world as a sea of islands' rat-her than as, islands in the sea'.[...] Theirs was a large worldin which people and cultures moved and mingled, unhinde-red by boundaries of the kind erected much later by imperialpowers. From one island to another they sailed to trade andto marry, thereby expanding social networks for greater flowsof wealth."
Epeli Hau'ofa, Our sea of islands, 1994
Vom 21. bis 22. November 2019 fand am Institut für EuropäischeEthnologie an der Universität Wien ein internationaler Workshopunter Leitung von Sarah Nimführ und Greca N. Meloni statt. DasThema„ Anthropology of islands" brachte ein vielseitiges und dichtesProgramm an interdisziplinären Vorträgen mit sich, das mit der Key-note von Regina Römhild( Berlin) und abwechslungsreichen Begleit-veranstaltungen wie einer Fotoausstellung, einer Museumsführung