Chronik der Volkskunde
Jahresbericht Verein für Volkskunde und
Österreichisches Museum für Volkskunde 20191
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Zehn Ausstellungen und etwa hundertfünfzig Veranstaltungen sinddie eindrucksvolle öffentlichkeitsbezogene Bilanz des Jahres 2019. Ichmöchte mich zuallererst bei allen Mitarbeiter* innen des Hauses undbei den externen Projektpartner* innen für ihr enormes Engagementund die inhaltliche Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitisch her-ausfordernden Themen bedanken:„ Sie meinen es politisch!" 100 JahreFrauenwahlrecht in Österreich, RETROPIA. Sprechen über Sehnsuchts-bilder vom Land, Schulgespräche. Junge Muslim Innen in Wien und Aufdie Schätze, fertig, los! Eine Reise um die Werte waren die vier großenAusstellungsprojekte des Jahres. Gerade die letztgenannte Ausstel-lung geriet zu einer durchaus herausfordernden Reise ins Reich derBürokratie, die uns bis heute beschäftigt. Dank unserer Partner, demSlowakischen Nationalmuseum, der Gemeinde Marchegg und vorallem dem Land Niederösterreich, das sich als verlässliches Gegen-über in herausfordernden Zeiten erwies, konnte das EU- Projektim Rahmen des Programms INTERREG V- A Slowakei- Österreichgemeinsam mit dem Ausstellungs- und Kunstbüro section.a erfolg-reich umgesetzt werden.
einmal mehr
Mit dem Stichwort Engagement möchte ich gerne fortsetzen,war es dochauch im Jahr 2019 für die Arbeit unddie Prozesse im Haus prägend. So widmete sich etwa eine weitereAusstellung der Freiwilligenarbeit, die im Jahr 2019 am Volkskunde-museum Wien ein Jubiläum feierte. ,, Da bin ich gerne dabei." 15 JahreFreiwilligenarbeit im Volkskundemuseum Wien hieß die Rauminstalla-tion, die sich mit der Entwicklung der Arbeitsgemeinschaft Schnee-ball beschäftigte. Es kann nicht oft genug gesagt werden: Die vielentausenden Arbeitsstunden in unterschiedlichen Bereichen des Muse-ums sind nicht zu ersetzen. Vielen Dank dafür!
Auch an anderer Stelle macht sich Engagement deutlich
bemerkbar:
1 Kurzfassung, die Vollversion ist auf www.volkskundemuseum.at/verein/jahresberichte einzusehen.