neuerdings
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vorkommenden Anfragen usw. exakt und womöglich rasch behan-deln zu können." 15
Dass dies bis heute nur unvollständig geschehen ist, liegt sicherdaran, dass es bis auf eine einzige Ausnahme in der Geschichte derFotosammlung keine ausschließliche Betreuung der Sammlung und/oder keine Fachkraft zu diesem Zwecke gab- weder kustodisch nocharchivarisch oder konservatorisch. Dadurch ergeben sich bis heutegroße Rückstände: nicht nur durch die Auflassung der Außenstellendes Wiener Volkskundemuseums und des Instituts für Gegenwarts-volkskunde, sondern vor allem auch durch die immense Auslastung derSammlungsmitarbeiter* innen durch Forschungsanfragen, Reproduk-tionen, Objektaufnahmen aus dem Haus( bis 2009) und inzwischendurch aufwendige Ausstellungs- und Vermittlungsaktivitäten aller Art.Spätestens seit der Formulierung der Zwischenjahrziele imJahr 2019 und einer geänderten Personalsituation( seit April 2020 einezusätzliche halbe Kustod* innenstelle 1) steht zur Qualitätssicherungund-steigerung neben der physischen Aufarbeitung der Sammlungund konservatorischen Präventionsmaßnahmen die dringend nötigeErschließung und ggf. Onlinestellung aller vorhandener Findmittelim Fokus der Arbeit. Das ist unumgänglich, um Forschungsanfragenadäquat und umfassend beantworten zu können, eigenständige( re)Forschung zu ermöglichen, aber auch Vermittlungsaktivitäten zuerleichtern und zu bereichern. Nebenbei soll anhand von auch bis-her unerschlossenem- Archivmaterial an einer Chronik der Sammlung,mit der im Zuge dieses Artikels begonnen wurde, gearbeitet werden.
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Entwicklung der Sammlung von der ersten Fotografie bis heute
Die ersten Fotografien, die ins Museum kamen, waren ein Geschenkvon Josef Szombathy, Kustos und Kollege von Michael Haberlandtin der anthropologischen Abteilung des Naturhistorischen MuseumsWien: 36 Aufnahmen von Dorf- und Hausansichten, Volkstypen Glossar ::: zum Glossareintrag Volkstypen
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ÖZV 67/18, 1964, S. 192
Zwischen 1993 und 2008 wurden aufgelöst: Schlossmuseum Gobelsburg,Märchenmuseum Schloss Raabs, Sammlung religiöse Volkskunst in
der alten Klosterapotheke sowie das Ethnographische Museum SchlossKittsee.
Derzeit besetzt mit der Autorin.