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ÖZV, LXXV/ 124, 2021, Heft 1
das neu aufgesetzte, vernetzte, digitale Zusammenarbeiten in den viel-fältigen Bereichen und Projekten.
Im Bereich der Digitalisierung gab es entscheidende Fort-schritte unter anderem in der Fotosammlung, der Textilsammlung,bei den Online- Sammlungen, den Online- Publikationen sowie denOnline- Ausstellungen sie alle dienen als wichtige Erweiterungenund Erleichterungen in der Erforschung, im Verständnis und in derNutzung der Objekte und Materialien des Volkskundemuseums unddes Vereins für Volkskunde. Einige unserer Mitarbeiter* innen wur-den auf den Social- Media- Kanälen aktiv. Es entstand ein vielstimmi-ger Erzählstrang aus den Sammlungen heraus.
Obwohl die kuratorische Stelle unbesetzt ist, wurde auch inder Schmuck- und Metallsammlung Hand angelegt: 5000 Objektesind einer Inventur unterzogen worden und erhielten eine neue Syste-matik. Für die Schausammlung entstand ein Konzept zur präventivenKonservierung, das die Bedingungen für die Objekte nachhaltig undressourcenschonend wesentlich verbessert. Auch diese Überlegungenund kleinen Bausteine gehören zu den Tätigkeiten und Zielen deram Haus im Zuge der Museums- For- Future- Bewegung entstandenenNachhaltigkeitsgruppe, die sich neben ökologischen Aspekten denFragen nachhaltigen Arbeitens und Forschens widmet.
Im Arbeitsbereich der Provenienzforschung entstand nebender kontinuierlichen Arbeit an der Sammlung das Konzept für einAusstellungsprojekt, welches erweitert um ein ambitioniertesBegleitprogramm und ein im Vorfeld bereits sichtbares Online- Formatdie letzte große Ausstellung des Hauses vor dem Umbau sein soll.Die Kulturvermittlung hat ebenso viele Ideen umgesetzt:Podcasts wurden und werden erstellt, ein Archiv der Kulturvermitt-lung angelegt und neue Vermittlungsformate entwickelt.
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Seit November haben wir einen neuen Kassabereich und denMuseumsshop SchönDing – mit vielen Dingen zwischen Gebrauchund Geist. Zudem gibt es dort Raum für eine Wiederkehr von Kli-mesch das Geschäft mit den Dingen. Nicht zuletzt freuen wir uns überdas herzliche Service für unsere Besucher* innen, gelebt von den Mit-arbeiter* innen des Cafés Hildebrandt. Eine produktive Zusammen-arbeit mit dem Verein Lokale Agenda 21( Grätzloase) und mehrerenMagistratsabteilungen der Stadt Wien hat uns zudem einen umgestal-teten Eingangsbereich mit mehr Platz und viel Grün beschert.