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ÖZV, LXXV/ 124, 2021, Heft 1
öffentlich macht; 24 zweitens einen Ansatz der urbanen Anthropologie,die das„ urbane Imagineering“ 25 untersucht und den ökonomischen,kulturellen und sozialen Beziehungen zwischen urbanen Alltagser-fahrungen und Darstellungen von Stadt nachgeht; und drittens dasPotenzial einer multimodalen Ethnografie, die die Medienspezifiksolcher Alltags-/ Darstellungspraktiken analysiert und multimodaleFormen für anthropologisches Wissen entwickelt. 26 Aus dieser Per-spektivenvielfalt ließe sich dann die Kulturanalyse der sozialen Ver-bindlichkeit von Fotografie zusammenfügen.
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Siehe Bruno Latour, Peter Weibel( Hg.): Making Things Public.Atmospheres of Democracy. Cambridge 2005.
Alexa Färber: Urbanes Imagineering in der postindustriellen Stadt: ZurPlausibilität von Berlin als Ost- West- Drehscheibe. In: Thomas Biskup,Marc Schalenberg( Hg.): Selling Berlin. Imagebildung und Stadtmarke-ting von der preußischen Residenz bis zur Bundeshauptstadt. Stuttgart2008, S. 279-296.
Siehe Paolo Favero:, The Transparent Photograph'. Reflectionson the Ontology of Photographs in a Changing Digital Landscape(= Anthropology& Photography 7). London 2017.