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ÖZV LXIII/ 112, 2009, Heft 1
Hiermit schliesse ich mit den aufrichtigsten Neujahrswünschen als Ihrganz ergebener, ewig dankbarer
Dr Rudolf Trebitsch
Nr. 16 001C0101-002C0102 aus 1914
Brief, Maschinschrift
Wien, 23. Jänner 1914.
Lieber Herr v. Urquijo!
Wenn ich mich recht erinnere, haben Sie mir in Ihrem letzten Briefe,den ich gegen Weihnachten erhielt, mitgeteilt, dass Sie mir eine Reihevon Objekten zugeschickt haben. Bitte, mir ehestens bekanntzugeben, obdies wirklich der Fall war; denn bis zum heutigen Tage ist in Wien nichtsvon Ihnen eingetroffen.
Ich bin schon sehr mit den Resultaten meiner baskischen Reise beschäf-tigt. Momentan verfasse ich den Bericht über die phonographischen Ar-beiten und ausserdem werden jetzt Zeichnungen und Photographien fürmeine Abhandlung über die ethnographische Sammlung hergestellt.Um baldige Antwort bittend, mit besten Grüssen an Sie und die gnädigeFrau
Ihr ganz ergebener
Nr. 17 005C0301-006C0302 aus 1914
Brief, Maschinschrift
Wien, 26. Jänner 1914.
Lieber Herr v. Urquijo!
Leider muss ich Sie wieder mit einer Bitte belästigen. Ich habe vor einigenWochen der Firma Veuve Ribis, 11 Rue Mazagran, Biarritz, geschrieben,sie möge mir 3 Gefässe aus Kupfer schicken, die Nachahmungen alterObjekte aus dem französischen Baskenlande darstellen. 135 Sollte jenes Ge-schäft, wie ich vermute, diese Gegenstände noch nicht an das Museumfür öst. Volkskunde abgeschickt haben, so bitte ich Sie, die erwähntenDinge in meinem Namen dort zu kaufen und dann unserem Museumzukommen zu lassen. Es handelt sich um
135 Es gibt darüber in den Unterlagen der Sammlung Trebitsch keinen Eintrag.