Bernhard Hurch, Zum Verständnis und Unverständnis von Rudolf Trebitsch
Das Museum f. öst. Volkskunde bedarf dringend auch eines typischenbaskischen» Chenet«< 130, welchen ich auf meine Rechnung zu besorgenbitte.
Verzeihen Sie mir, dass ich Sie mit zwei Briefen belästige, aber Sie sind jader einzige Mensch, der mir in dieser Richtung helfen kann.
Mit vielen Grüssen und Dank im voraus
Ihr ganz ergebener
Dr Rudolf Trebitsch
P.S. Meine beiden Vorträge waren für den Museumsverein und die K.K.geographische Gesellschaft.
Nr. 13 053C1901-055C1903 aus 1913
Brief, Maschinschrift, handschriftliche Ergänzung RT
Wien, 26. November 1913.
Lieber Herr v. Urquijo!
Hoffentlich haben Sie die in meinen zwei letzten Briefen ausgedrücktenWünsche noch nicht berücksichtigt: Ich komme nämlich wieder mit neu-en, die sich dann in einem mit den früheren erledigen liessen.Ich habe anlässlich meines Besuches in Ormaïsteghi, in einer nahegele-genen Mühle( auf dem Wege zwischen Ormaïsteghi und Beasain) eineneigentümlichen Stock mit mehreren darauf geschnitzten Köpfen und ein-gelegten Münzen gesehen. Er wurde mir damals zum Kauf angeboten,wenn ich nicht irre, um 12 Pesetas. Damals schien er mir nicht in meineSammlung zu passen, und ich habe ihn nicht genommen. Als ich HerrnProf. Haberlandt dieses Objekt schilderte, sprach er das lebhafte Verlan-gen aus, es im Museum zu haben. Es dürfte dies für Sie nicht so schwergehen, da damals der Pfarrer von Ormaïsteghi mit mir und dem jungenMugica¹¹ die Leute in der Mühle besuchte. Ich hoffe, dass dieser Geistli-che so gut sein wird, Ihnen den Stock für meine Rechnung zu besorgen.Ich möchte ihn um den erwähnten Preis bekommen, aber schliesslich,wenn es nicht anders geht, zahle ich auch mehr dafür.
Es ist meines Wissens in Pau ein Buch von O'Shea erschienen, mit dem
130 Feuerbock.
131 RT hatte über die Vermittlung von Jdu nicht nur den» jungen« Gregorio de Múgica( s.o.) kennengelernt, sondern, wie aus dem Reisetagebuch( Trebitsch[ wie Anm. 16])hervorgeht, auch dessen berühmten Vater Serapio de Múgica.
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