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Chronik der Volkskunde
ÖZV LXII/ 111
AUSSTELLUNGEN
Krippenkunst
Geschnitzt, gefasst, gekleidet, gemalt, gemodelt, geformt, geschnitten,gegossen, gespickelt...
20. November 2006 bis 4. Februar 2007
Kuratierung und Organisation: Helmut Czakler, Franz Grieshofer, NoraWitzmann, Claudia Peschel- Wacha, Gabriele Klein
Die Geburt Christi und die Anbetung der Magier zählen neben der Passions-geschichte zu den häufigsten Darstellungen in der bildenden Kunst. InFortführung antiker Traditionen suchten die Künstler seit dem frühen Chris-tentum das weihnachtliche Geschehen in Form von Reliefs, als Illustratio-nen in Handschriften oder auf Wand- und Altargemälden wiederzugeben.Zur lebendigen Veranschaulichung des Evangeliums begegnen uns die han-delnden Personen in Form von Plastiken aus Terrakotta geformt, aus Holzgeschnitzt, aus Wachs bossiert und bekleidet, oder als Papierfiguren. Sol-cherart entstand im Verlauf der Jahrhunderte eine Vielfalt an künstlerischenSchöpfungen, die alle dem Nachvollzug des Weihnachtsmysteriums dienen.Die Weihnachtsausstellung im Wiener Volkskundemuseum lenkte das Au-genmerk auf diese unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten von Weih-nachtskrippen. Erlesenen Stücken aus einer Privatsammlung von hoherkünstlerischer Qualität standen dabei schlichte Laienarbeiten gegenüber,deren Naivität die Weihnachtsbotschaft besonders zu Herzen gehen lässt.Den BesucherInnen blieb es unbenommen, mit welcher Intention sie diegeschnitzten, gefassten, gekleideten, gemalten, gemodelten, geformten, ge-schnittenen, gegossenen und gespickelten Kunstwerke in Augenschein nah-men. Die Kreativität bei der Herstellung von Weihnachtskrippen war injedem Fall beeindruckend.
brücken: schlag. Die Czernowitzer AustriaSymbole und Identitäten in einem neuen Europa
2. März bis 29. April 2007
Idee: Abbé Libansky, Barbara Zeidler
Organisation: Matthias Beitl
Die ,, Czernowitzer Austria“ des Wiener Bildhauers Karl Pekary stand alsZeichen österreichisch- ungarischer Machtpräsenz ab 1875 am ,, Austria-Platz“ in Czernowitz. Im Jahr 1918 verschwand die ,, Austria“ unter unge-