Jahrgang 
111 (2008) / N.S. 62
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Chronik der Volkskunde

ÖZV LXII/ 111

Präsidentin, Otto Lohr und Jane Legget als Vizepräsidenten, Susan Hannaals Sekretärin, Metka Fujs als Kassierin, sowie Dagmar Bittricher, AlbertoGaraldnini, Blanca Gonzales, Heimo Kaindl, Yiannis Markakis, Vita Rinke-vica, Helmut Sydow und Michele Trimarchi an. Das langjährige Vorstands-mitglied Hartmut Prasch wurde von ICR für das Executive Board von ICOMvorgeschlagen und von den wahlberechtigten ICOM- Mitgliedern in derGesamtgeneralversammlung auch gewählt.

Am Mittwoch, den 22. August, fuhren 36 Tagungsteilnehmer/ innen ausArgentinien, Deutschland, Estland, Italien, Kroatien, Neuseeland, Norwe-gen, Österreich, Russland, Slowenien, Taiwan und den USA anlässlich des,, ICR- Tages in der Region ins Burgenland. Nach einer allgemeinen Einfüh-rung in die Geschichte des Burgenlandes sowie einem Einblick in dieWindenergiegewinnung der Region folgte die Besichtigung der ständigenSchausammlung zur Volkskultur von Ost- und Südosteuropa sowie derJahresausstellung ,, SaitenBlicke Joseph Joachim und die Geige in dereuropäischen Volksmusik des Ethnographischen Museums Schloss Kittsee.Am Nachmittag besichtigte die Gruppe nach einem kurzen Statement zu denehemals ungarischen Meierhöfen das Dorfmuseum Mönchhof, ein idealty-pisches Seewinkler Museumsdorf, das die Zeit der 1930er bis 1950er Jahrewiderspiegelt. Danach stand der Besuch der Windmühle Podersdorf, die indas 18. Jahrhundert datiert, auf dem Programm. Eine Bootsfahrt auf demNeusiedler See mit begleitenden Kommentaren über die historische undaktuelle Nutzung und Bedeutung des westlichsten Steppensees Europasrundeten den intensiven und interessanten Tag in der Region Seewinkelsowie das offizielle ICR- Tagungsprogramm ab.

Veronika Plöckinger- Walenta

Fachgruppe Bürgerschaftliches Engagement im Museum

Am Samstag, den 18. August 2007, trafen sich Verantwortliche aus Museenund Museumsorganisationen sowie VertreterInnen von ICOM Österreichund ICOM Schweiz zum Thema ,, Bürgerschaftliches Engagement im Mu-seum". Ein Nachmittag war zu kurz, um das Ziel des Initiators Dr. UdoLiebelt, Leiter des seit 2006 bestehenden ,, Netzwerks Freiwillige Mitarbeitim Museum", ein Dreiländernetzwerk Österreich- Deutschland- Schweiz zugründen, zu erreichen. Einigkeit herrschte darüber, dass es ein kulturpoliti-sches Anliegen aller drei Länder ist, Museen für soziale Aufgaben zu öffnen.Etwa 95% der Museen in Österreich werden durch die Arbeit Freiwilligerunterstützt. Mag. Evelyn Kaindl- Ranzinger, MUSIS, Steiermark, machte inihrem Impulsreferat auf die strukturellen Unterschiede zwischen dem, Eh-