1999, Heft 3
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Mitteilungen
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1902, als ihr Vater, der hier als Gymnasialprofessor seit 1895 seinen Dienstversehen hatte, nach Wien an das k.k. Staats- Gymnasium im XIII. Bezirkversetzt wurde. Josef Perkmann10, der zuvor ab 1886 am Landes- Gymnasi-um Leoben und 1894 als Supplent am k.k. Staats- Gymnasium Innsbrucktätig gewesen war", entstammte einer monarchieweit wirkenden Lehrerdy-nastie. Seine Fachgebiete- er unterrichtete Latein, Griechisch, Deutsch undPhilosophie hat er nicht nur in schulischer Praxis, sondern auch auftheoretisch- literarischem Niveau betrieben¹²; und mit dieser, den engerenpädagogischen Bereich zuweilen verlassenden¹³ Publikationstätigkeit stander in guter Familientradition: Bereits sein Vater Peter'+, vor allem aber seinebeiden Onkel Paul( OSB) und Rochus Perkmann waren in einer Reihe vonVeröffentlichungen ihren vielfältigen Interessen auf historischem, philoso-phischem, vor allem aber auf geographisch- landeskundlichem Gebiet nach-gegangen 15 zu letzterem wohl auch durch den weiten Aktionsradius ihres
Leipzig 1925, S. 171-205, hier S. 171. Siehe auch ders.: Geschichte von Czer-nowitz von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Czernowitz 1908.10,, Josef Maria Peter Perkmann, geb. 14.7.1862 in Innsbruck, röm. kath.( St.Jakob); k.u.k. Gymnasialprofessor; Amtsheimatrecht It. Dekret des k.u.k. nie-derösterr. Landesschulrates vom 14.8.1902[ 9469/1904] mit Anstellung am k.k.Staats- Gymnasium im XIII. Bezirk.", cf. Wiener Heimatrolle, MA 61, Staatsbür-gerschafts- und Personenstandsangelegenheiten.( Mein Dank für unbürokrati-sche Unterstützung gilt OAR Herbert Huemer.)
11 Siehe die diversen Jahrgänge des Jahrbuchs des höheren Unterrichtswesens inÖsterreich( mit Einschluss der gewerblichen Fachschulen und der bedeutendstenErziehungsanstalten). Bearbeitet von Josef Divis und Gerson Steinschneider.Wien 1886/87 ff.
12 Siehe etwa Perkmann, Josef: Zur Förderung des griechischen Unterrichtes. In:Jahresbericht des städtischen Realgymnasiums in Leoben 1891. Leoben 1891,S. 1-30; ders.: Bildender Unterricht in den Sprachfächern. Innsbruck 1894; ders.:Die wissenschaftlichen Grundlagen der Pädagogik. In: Sechster Jahresberichtdes k.k. Staats- Gymnasiums im XIII. Bezirke in Wien. Wien 1906, S. 1-20.13 Vgl. etwa Perkmann, Josef: Der Begriff des Charakters bei Platon und Aristoteles.In: Neunter Jahresbericht des k.k. Staats- Gymnasiums im XIII. Bezirke in Wien.Wien 1909, S. 1-48; ders.: Dualist oder Monist? Mit oder ohne Gott? Wien 1913.14 Siehe den Nachruf im 59. Jahresbericht des Staats- Gymnasiums Innsbruck.Innsbruck 1907/08, S. 12. Vgl. auch Perkmann, Peter: Erwerbung der burgen-ländischen und spanischen Länder an das oesterreichische Regentenhaus undKaiser Friedrich III. und seinem Sohn Maximilian I 1477-1516. In: Jahresberichtder k.k. Unter- Realschule zu Klagenfurt 6-8. Klagenfurt 1858-60.15 Zu Rochus Perkmann, der bereits als Schüler die Sagen seiner Südtiroler Heimatgesammelt haben soll, siehe Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950. VII. Bd. Wien 1978, S. 421 f.; zu Paul Perkmann siehe Parteli, Othmar:Die Benediktiner und die tirolische Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert.In: Der Schlern 54, 1980, S. 363-383, S. 376.