2005, Heft 1
Chronik der Volkskunde
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Projekte als auch die sehr aufwendige und bürokratische Abwicklung derFörderungsprogramme stellt für viele Museen, vor allem für kleinere, einProblem dar. Zur Beratung von Antragstellern wurden nationale Büroseingerichtet. Die Adressen und Homepages findet man auf www.eu- infore-lais.at und www.ccp-austria.at.
Reinhold Hohengartner, der Leiter der Abteilung IV/ 4 für Kulturpolitikim Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, gab einenÜberblick über die direkten und indirekten Förderungen von Bundesseite.Er wies darauf hin, dass der Bereich der pekuniären Förderungen engbegrenzt und als Ermessensausgabe von Budgetkürzungen betroffen ist. Erbetonte die Rolle des Bundesministeriums als Serviceeinrichtung für dieMuseen. Zu erwähnen sind dabei auch ministeriumseigene Einrichtungenwie Kulturkontakt, das Österreichische Kulturservice und der Cultural Con-tact Point Austria am Bundeskanzleramt. Seit Jänner 2004 gibt es imBMBWK eine eigene Abteilung für Kulturkommunikation, deren Ziel es ist,die Kommunikation im Kulturbereich zu verbessern. Auf einer eigenen Home-page sollen möglichst viele Informationen zusammengetragen werden.
Eine Möglichkeit, um zu Geld für die Erhaltung des unbeweglichenkulturellen Erbes zu kommen, sind die Förderungsmittel des Bundesdenk-malamtes. DI Neuwirth gab einen Überblick über Geschichte, Grundlagenund Richtlinien der österreichischen Denkmalpflege. Für die Pflege und denErhalt der Sammlungen gibt es ebenfalls eine Beratungsstelle im Bundes-denkmalamt, die von Sarolta Schredl geleitet wird. Alle Beiträge habenverdeutlicht, dass, wollen Museen zu Förderungen kommen, es eines pro-fessionellen Finanz- und Projektmanagements bedarf. Es gibt eine Vielzahlvon Beratungsangeboten, die man dazu in Anspruch nehmen kann. Dieangeführten Homepages bieten einen guten Überblick.( M. W.)
Am Abend des 9. September fand ein Empfang des Landes Steiermark imSchloss Eggenberg statt, bei dem an 17 Museen( 2 Burgenland, 4 Nieder-österreich, 3 Oberösterreich, 6 Steiermark, 1 Vorarlberg, 1 Wien) das Öster-reichische Museumsgütesiegel verliehen wurde. Am 10. September trafenalle Teilnehmer/ innen wieder im Heimatsaal des Volkskundemuseums zu-sammen, wo im Plenum von den einzelnen ,, Workshops" berichtet wurde.Nach einer kurzen Sitzung von ICOM- Österreich und der Mittagspausekonnten die Grazer Museen in verschiedenen Museumsrundgängen besich-tigt werden. Am Abend fand ein Empfang der Stadt Graz im Diözesanmu-seum statt, am Samstag wurden zwei verschiedene Exkursionen in diesteirische Museumslandschaft, betreut vom Verein MuSiS, angeboten.
Abschließend kann festgestellt werden, dass sich der 16. Österreichischeund der 13. Steirische Museumstag einem besonders wichtigen Thema