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Literatur der Volkskunde
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tung des Hauses: 1. Beschaffenheit des Fußbodens, der Wände und Zimmer-decke sowie des unbeweglichen Deckenbettes( der sog. Schlafpritsche oderdes Palastes); 2. die Feuerstelle in einzelnen Entwicklungsphasen seit dem13. Jahrhundert; 3. die Möbel mit der übrigen Ausstattung des Zimmers undVorzimmers, der Küchen und Kammern. In einem weiteren Teil werden dieverschiedenen Bräuche( Opfer und Schutzpraktiken) beim Bau des Hausesund der landwirtschaftlichen Bauten vorgestellt.
IV. Hof und landwirtschaftliche Bauten( S. 134- 168, L. Štěpán, J.Vařeka): Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt in der Anordnung dereinzelnen Gebäude. Neben dem Gruppen- und Sammelhof in den Vorge-birgsgebieten stellt der vierseitige Hof in der böhmisch- mährischen Grenz-gegend einen speziellen Fall dar. Seine Entstehung wird unter dem Gesichts-punkt der Beziehung zur mittelalterlichen deutschen Besiedlung der Wald-hufendörfer sowie des Einflusses der verschiedenen Herrschaften unter-sucht. Es werden auch die landwirtschaftlichen Bauten( Pferde- und andereStälle, Speicher, Scheunen usw.) sowie die Zaunformen behandelt. Beson-dere Aufmerksamkeit wird den„ Bauden“ im Riesengebirge gewidmet, dieden Berggemeinden im Sommer als Weidebasis für das Vieh dienten.
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V. Wohnstätten der Arbeiter( S. 170 – 185, L. Štěpán): Dieses Kapitelstellt ein eigenes Problem des in sozialer und berufsmäßiger Hinsichtdifferenzierten Landes dar. Eine spezielle Kategorie bilden die Unterkünftefür die landwirtschaftlichen Arbeiter der verschiedenen Betriebsformen( Großgrundbesitz, Bauerngüter); ferner werden die Wohnungen der Hand-werksgesellen und Industriearbeiter behandelt, und zwar Miet- und Gemein-dewohnungen neben den Wohnungen in Arbeiterkolonien; die letzte Gruppebilden die Arbeiterhäuser und provisorischen Notbehausungen( Felswoh-nungen, Eisenbahnwagen u.dgl.).
VI. Technische Bauten( S. 186- 261, L. Štěpán): Der Autor gliedertdieses Kapitel nach der Produktionstätigkeit. In einer Gruppe werden dieBauten behandelt, in denen die landwirtschaftlichen Produkte zu Nahrungs-mitteln verarbeitet werden( Mühlen, Ölmühlen, Darren, Brennereien usw.).Eine weitere Gruppe bilden die Bauten zur Holzbearbeitung( Wassersäge-werke, Pechsiedereien, Meiler, Wagenfettöfen u.a.m.). Von großer regiona-ler Bedeutung war ferner die Leinen-, Leder- und Tucherzeugung( Flachs-und Hanfdarrhäuser, Spinnereiwerkstätten, Webstuben, Walken, Manglerei-en, Färbereien usw.). Die Eisenerzeugung und die metallverarbeitendenWerkstätten beeinflußten das Volksbauwesen durch die Entstehung vonneuen Ortschaften ebenso wie die Tätigkeit der Hammer- und Messer-schmiede, Schleifer, Schmiede, Klempner usw. Die Ziegel- und Kalkbren-nereien wurden in den Bereich der Kleinfabrikation ab dem 19. Jahrhunderteingegliedert, nachdem für die Untertanen das Verbot der eigenständigenProduktion aufgehoben worden war. Zur Glaserzeugung gehört auch dieErzeugung von Keramik, die zur höchsten Blüte in der Mitte des 19.