Österreichische Zeitschrift für Volkskunde Band XLVI/ 95, Wien 1992, 233- 269
Literatur der Volkskunde
Klaus BEITL, Eva KAUSEL( Hg.), Internationale und nationale Volks-kundliche Bibliographien. Spiegel der Wissenschaft Volkskunde/ Europäi-sche Ethnologie. Referate der 2. Tagung der Arbeitsgruppe für die Interna-tionale Volkskundliche Bibliographie( IVB) und zugleich des 4. Internatio-nalen Symposions des Instituts für Gegenwartsvolkskunde der Österreichi-schen Akademie der Wissenschaften vom 19. bis 21. April 1991 in Neu-siedl/ See( Burgenland)(= Buchreihe der Österreichischen Zeitschrift fürVolkskunde, hg. v. Klaus Beitl, NS. Band 9). Wien, Selbstverlag des Vereinsfür Volkskunde, 1991. 180 Seiten.
Österreichische Volkskundliche Bibliographie, Verzeichnis der Neuer-scheinungen für die Jahre 1984 bis 1986 mit Nachträgen aus den vorange-gangenen Jahren. Bearbeitet von Eva KAUSEL in Zusammenarbeit mitKlaus BEITL, Margarete BISCHOFF u.a.m. Wien(= Österreichische Volks-kundliche Bibliographie, Folge 20- 22, hg. v. Klaus BEITL), Verlag derwissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs, 1990. 2 Bände, zus. 584 Seiten.
Die Geschichte und stetige Fachentwicklung der Volkskunde, der Euro-päischen Ethnologie oder der„ Folklore", wie sie synonym andernorts auchbezeichnet wird, ist letztlich auch die Geschichte von sich ständig wandeln-den Erkenntnissen und Interessensschwerpunkten, die sich ihrerseits in denvielfältigen theoretischen und thematischen Positionen von Veröffentli-chungen niederschlagen. So wurde zunächst eine umfassende zentrale„, In-ternationale Volkskundliche Bibliographie“( IVB) aufgebaut, die bis nahean den Beginn dieses Jahrhunderts zurückreicht und ergaben sich seit derMitte des Jahrhunderts zunehmend auch nationale bzw. regional begrenzteFachbibliographien in den verschiedensten Ländern Europas, die nebenallgemeinen Schrifttumsverzeichnissen und Bibliographien aufgebaut wur-den. Wie es dazu in Österreich bald nach dem Zweiten Weltkrieg mit derWiedererringung der„, alten Forschungsfreiheit“ gekommen war, berichtetEva Kausel im oben angeführten Sammelband( S. 135 159), wobei siedankenswerterweise auch auf die allgemeinen regionalen Publikationsver-zeichnisse der einzelnen Bundesländer Österreichs eingeht. Immerhin ergabsich seit 1969 auch für Österreich im Hinblick auf dessen regionale Kom-ponente des Faches eine spezifische„ Österreichische Volkskundliche Bib-liographie" die nunmehr mit dem vorliegenden Doppelband für die Jahre1984 bis 1986 bereits in der 20.- 22. Folge aufgearbeitet erscheint.