1994, Heft 4
Chronik der Volkskunde
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Bruce F. Pauley: Hahnenschwanz und Hakenkreuz. Der Steirische Heimatschutz undder österreichische Nationalsozialismus 1918-1934. Wien- München- Zürich 1972.Jürgen Reulecke: Wo liegt Falado? Überlegungen zum Verhältnis von Jugendbewe-gung und Heimatbewegung vor dem Ersten Weltkrieg. In: Klueting 1991, S. 1 – 19.
Marianne Rumpf: Von der Altertumskunde zur Volkskunde und zum Heimatschutz.In: Dieter Harmening, Erich Wimmer( Hg.): Volkskultur- Geschichte-- Region.Festschrift für Wolfgang Brückner zum 60. Geburtstag. Würzburg 1990, S. 225-256.Leopold Schmidt: Geschichte der österreichischen Volkskunde(= Buchreihe derÖsterreichischen Zeitschrift für Volkskunde. N.S./Bd. 2). Wien 1951.
Walther Schoenichen: Naturschutz, Heimatschutz. Ihre Begründung durch ErnstRudorff, Hugo Conwentz und ihre Vorläufer. Stuttgart 1954.
Paul Schultze- Naumburg: Die Gestaltung der Landschaft durch den Menschen(= Kulturarbeiten 3). München 1917.
Gerhard Seewann: Österreichische Jugendbewegung 1900 bis 1938. Die Entste-hung der Deutschen Jugendbewegung in Österreich- Ungarn 1900 bis 1914 und dieFortsetzung in ihrem katholischen Zweig ,, Bund Neuland“ 1918 bis 1938. 2 Bde.,Frankfurt am Main 1971.
Rolf Peter Sieferle: Fortschrittsfeinde? Opposition gegen Technik und Industrievon der Romantik bis zur Gegenwart. München 1984.
Anton Staudinger: Zur ,, Österreich"-Ideologie des Ständestaates. In: LudwigJedlicka, Rudolf Neck( Hg.): Das Juliabkommen von 1936. Vorgeschichte, Hinter-gründe und Folgen. Protokoll des Symposiums in Wien am 10. und 11. Juni 1976.Wien 1977, S. 198- 240.
Ernst Topitsch: Phylogenetische und emotionale Grundlagen menschlicher Welt-auffassung. In: Wilhelm E. Mühlmann, Ernst W. Müller( Hg.): Kulturanthropologie.Köln Berlin 1966, S. 50- 76.
Joachim Wolschke- Bulmann: Auf der Suche nach Arkadien: Zu Landschaftsidea-len und Formen der Naturaneignung in der Jugendbewegung und ihrer Bedeutung fürdie Landespflege(= Arbeiten zur sozialwissenschaftlich orientierten Freiraumpla-nung, Bd. 11). München 1990.
Bosnien. Zwischen Okkupation und AttentatDie Bosniensammlung des Österreichischen Museumsfür Volkskunde
Sonderausstellung im Ethnographischen Museum Schloß Kittsee,August 1994 bis März 1995
Seit Monaten liefern uns die Medien täglich Greuelbilder vom Krieg imehemaligen Jugoslawien ins Haus und rücken damit eine schicksalsträchtigeRegion in unser Bewußtsein, die noch zu Anfang dieses Jahrhunderts Teilder österreichisch- ungarischen Monarchie war: Bosnien- Herzegowina.
Ohnmächtig müssen wir dem täglichen Morden, Vergewaltigen und Ver-treiben zusehen. In dieser ausweglosen Situation kann auch die Volkskun-