Jahrgang 
97 (1994) / N.S. 48
Einzelbild herunterladen
 

ehemalige Luftschutzbunker im Schönbornpark imAnschluß an das Museumshauptgebäude und, außerhalbvon Wien im Mittelburgenland gelegen, Mattersburg,wo in einer ehemaligen Mühle die Einrichtung längstgebotener Spezialdepots für die großen Sammlungenvon Möbeln sowie Trachten und Textilien nebst ver-schiedenen Großobjekten wenigstens zur Deckung desmittelfristigen Bedarfs vorgenommen werden konnten.

Alle diese sehr zeitaufwendigen und vonkontinuierlicher museographischer Aufarbeitung beglei-teten Dezentralisierungsschritte haben endlich dieGrundlage geschaffen für das jetzt abgeschlosseneProjekt der Gesamterneuerung des ÖsterreichischenMuseums für Volkskunde. Die langfristigen, das heißt inihrem Ablauf von den jeweiligen Finanzierungsmöglich-keiten abhängigen Bemühungen und Arbeiten für dieGeneralsanierung umfaßten einerseits die denkmalpfle-gerische Restaurierung der gesamten Außengestalt desbarocken Gartenpalais Schönborn- das sind die Stra-Ben-, Park- und Innenhoffassaden- in den Jahren 1982bis 1984, und andererseits, in den Jahren 1984 bis 1992,die Reorganisation, Sanierung und Adaptierung allerInnenbereiche des Museums wie Schausammlungs-räume, weitere Studiensammlungen( Keramik, Metall,Graphik, Hinterglasbilder usw.), wissenschaftliche Abtei-lungen( Bibliothek, Phototek, Archiv), Restaurierateliers,Werkstättenhof, Verwaltung und die Erstbeschaffungbzw. Erneuerung aller Infrastruktureinrichtungen( Zen-tralheizung, Sanitär-, Elektro- und Sicherheitsanlagen,Behinderten- und Lastenaufzug, EDV- Ausstattung)sowie ein museumscafe" mit Gartenbetrieb. Finan-zierungsschwierigkeiten bedingten eine Unterbrechungin den Jahren 1987 und 1988.

Bauherr der Generalsanierung ist der Ver-ein für Volkskunde als privater Rechtsträger des dem

11