Jahrgang 
98 (1995) / N.S. 49
Seite
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1995, Heft 1

Literatur der Volkskunde

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1963, S. 190- 201), einen der üblichen Feldforschungsberichte, die dieMitarbeiter des Forschungszentrums für Griechische Volkskunde an derAkademie Athen jährlich zu erstellen haben; Thrakischer Osterbrauch mitmagischem Inhalt( S. 253- 269; ibid. 23, 1973/74, S. 3 9) um das roteOsterei als Abwehrmittel der Schwangeren gegen den Abort. AllgemeinererNatur sind die nächsten Beiträge: Materielle Volkskunde und Museen( S. 260ff; 1984 im Aktenband der Tagung der Volkskunde- Museen in Grie-chenland); die ,, Hadesfahrt des Mazaris als Quelle zur Volkskultur desPeloponnes( S. 266 272; 1976 im Aktenband des 1. Kongresses für Pelo-ponnesische Studien); zu dieser 1414ff. entstandenen Katabasis- Schilde-rung sind die Literaturangaben allerdings vollkommen veraltet( vgl. jetzt dieMonographie von St. Lambakis, Athen 1982 mit der gesamten neuerenLiteratur); Volkskundliches im Werk von Korais( S. 273 285; Laografia

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33, 1982 1984, S. 319 331); Charakteristika und Gewohnheiten der

Arkadier( S. 286 296; 1990 im Aktenband des 2. Kongresses für Arkadi-sche Studien) mit ausschließlich antikem Quellenmaterial. Zuletzt folgen dienicht im Griechischen verfaßten Studien: ,, Die Erntegeräte in Griechenland"( S. 297-303 mit 4 Abb. und einer Karte, im Jahrbuch des Forschungszen-trums für Griechische Volkskunde 23, 1973/74, S. 10- 16), eine thematischeEinheit aus dem Projekt zum Griechischen Volkskundeatlas, das noch Ge-orgios A. Megas in die Wege geleitet hat; Über den Heubogen' in Grie-chenland"( S. 304-307; Ethnographia Europaea 8/2, 1975, S. 118- 122);,, Folklorismus in Griechenland. Bemerkungen und Beispiele( S. 308321; im Band Folklorismus. Neusiedl/ See 1983, S. 105- 127); ,, Hard tackas popular food( S. 332 328; Fenton/ Kisban[ eds.], Food in Change.1986, S. 74 79) über die Geschichte des Zwiebacks( paximadi) in Grie-chenland und seinen rituellen Gebrauch.

Es folgen französische bzw. griechische Zusammenfassungen( S. 329-339) der insgesamt 25, z.T. doch sehr versteckt erschienenen Studien, diethematisch ein ziemlich heterogenes Ganzes bilden. Ein Personen- undSachregister( S. 341- 358) schließt die Informationsfülle des Bandes aufund erlaubt seinen selektiven Gebrauch.

Walter Puchner

Η ελληνική κοινότητα[ Die griechische Dorfkommunitat]. Ioannina1992( Dodone, Abt. III, Beiheft 50), 198 Seiten.

Der von einem interdisziplinären Redaktionsausschuß der UniversitätIoannina vorgelegte Band, der in der Reihe der Veröffentlichungen derPhilosophisch- Psychologisch- Pädagogischen Fakultät erscheint, enthält die