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Chronik der Volkskunde
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der Insel Pag mit ihrer kargen Landschaft aus Stein und Maccie, umspültvon Meereswellen, atmen, und deren filigrane Arbeit sich in der veneziani-schen Gotik der dalmatinischen Patrizierpaläste widerspiegelt, übernimmtdas Österreichische Museum für Volkskunde vom 2. Juni bis 13. Oktober1996 diese bemerkenswerte Ausstellung aus Zagreb, zu der ein Kunst- Ka-talog in deutscher Sprache erschienen ist.
Margot Schindler
Verwendete Literatur
Vjera Bonifačić, Lace Production in Pag, Croatia, from 1900 to the Present. In:Etnološka tribina 17, Zagreb 1994, S. 139 – 151.
Nerina Eckhel, Vesna Zorić, Paška čipka. Die hohe Kunst der kroatischen Spitzen.Zagreb, Ethnographisches Museum, o.J.( 1996), 31 Seiten, 25 Abb. im Text, 10 Abb.auf Taf.( 32 x 32 Sammelmappe).
Gisela Framke, Der k.k. Zentral- Spitzenkurs in Wien. Die Donaumonarchie pro-duziert Spitzen. In: Spitze. Luxus zwischen Tradition und Avantgarde. Museum fürKunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund. Heidelberg, Edition Braus, 1995,S. 51- 74.
Bettina Graf, Randgeschichten. Anmerkungen zu einer transparenten Textilie. In:Sammler Journal, 4/1995, Schwäbisch Hall, S. 532–536.
Anna Maria Grünfelder, Der Schatz der Insel Pag. Eine Ausstellung dokumentiertdie hohe Kunst der Dalmatiner Spitzen. In: Morgen. Kulturzeitschrift aus Niederöster-reich. 19. Jg. Nr. 104, Wien 1995. Danubius. Das Mitteleuropa- Magazin, S. 5 – 7.
Matthias Pötzsch, Spitzen, Mode und Moderne. Typus und Funktion eines Luxus-artikels in der Literatur des 19. Jahrhunderts am Beispiel Émile Zolas. In: Spitze.Luxus zwischen Tratidion und Avantgarde. Museum für Kunst und Kulturgeschichteder Stadt Dortmund. Heidelberg, Edition Braus, 1995, S. 99–106.
Čičmany. Ein Dorf in der Slowakei
Eine Ausstellung des Povážské Múzeum Žilinaim Ethnographischen Museum Schloß KittseeApril bis August 1996
Die Gemeinde Čičmany, am Fuße der Kleinen Fatra und im Quellgebiet desFlusses Rajčianka gelegen, spielt in der Entwicklung slowakischen Selbst-bewußtseins schon seit über hundert Jahren eine bedeutende Rolle.
1895 fand in Prag die große tschechoslawische Ausstellung statt, aus derin der Folge das Nationalmuseum hervorgehen sollte. Für diese Ausstellungwurde nach den Entwürfen des Architekten Dušan Jurkovič ein Bauernhausaus Čičmany gebaut, das nicht nur durch die ornamentalen Verzierungen an