Sophie Gerber und Sophie Kühnlenz, Feminist and Queer Perspectives on Food
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Abb. 2: Kuratorisches Spiel In the Name of Fat, Foto: Technisches Museum Wien
und zu( hinter) fragen, wem eigentlich der eigene Körper gehört undwie man ihn sich aktiv( wieder) aneignen kann. Schlagworte wie Frei-heit und Akzeptanz, Unterdrückung und Folter, Körperdisphorie und-euphorie, die in der Diskussion fielen, zeigten, dass bei einer Aus-stellung zum auf den ersten Blick vielleicht banalen Thema Fett weit-reichende und gesellschaftlich brisante Fragen auf den Tisch kom-men, die das Zusammenleben von Menschen in vielerlei Hinsichtbeeinflussen und strukturieren. Ein Objekt aus der Sammlung desTMW, das im Spiel vertreten war, verdeutlicht dies vielleicht beson-ders eindrücklich: Die Lammily- Puppe( 2014), die sich in ihrenKörpermaßen an den Durchschnittsmaßen der US- amerikanischenBevölkerung orientiert und im Gegensatz zur Barbiepuppe ein rea-listische( re) s Bild von menschlichen Körperformen vermittelt, stelltfür eine Ausstellung zu( Körper-) Fett ein anregendes Objekt dar, andem sich verschiedenste Diskursfäden zusammenführen lassen. Diean sich unspektakuläre Puppe zeigt, wie sehr Vorstellungen von nor-malen oder fetten Körpern gesellschaftlich und popkulturell verhan-delt und geprägt werden und sich in das Design von Kinderspielzeugeinschreiben. Dass der Versuch, eine realistischere Repräsentationeines durchschnittlichen US- amerikanischen weiblichen Körpers auf