Chronik der Volkskunde
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das Tagungsthema erneut aufgreifen und anhand der Bestände beiderInstitutionen weiter vertiefen werden.
NADINE KULBE
Bericht zum Online- Kolloquium„ Berufsfelder der
Empirischen Kulturwissenschaft, Europäischen Ethnologie,Kulturanthropologie und Volkskunde", Deutsche Gesellschaftfür Empirische Kulturwissenschaft e. V. in Kooperationmit dem Ständigen Ausschuss Studium und Lehre,Wintersemester 2021/22, mittwochs, 18.15-19.45 Uhr
Im vergangenen Wintersemester koordinierte die Deutsche Gesell-schaft für Empirische Kulturwissenschaft( DGEKW, vormalig dgv)mit Unterstützung des zugehörigen Ständigen Ausschusses für Stu-dium und Lehre ein Berufsfelderkolloquium, welches via Zoomonline sowie standort- und länderübergreifend veranstaltet wurde. Anzehn Terminen, die jeweils mittwochs von 18.15 bis 19.45 Uhr statt-fanden, wurden kulturwissenschaftliche Arbeitsfelder von Berufs-praktiker* innen verschiedener Fachstandorte vorgestellt.
Der Impuls dazu kam erstmals beim Workshop Studium&Lehre vom 3. Dezember 2020 auf, der gemeinsam vom Ständigen Aus-schuss und der studentischen Vertretung der DGEKW organisiertwurde. Im Kontext des Diskussionspunktes„ Angewandte Lehre“wurde vonseiten der teilnehmenden Studierenden ein großes Inter-esse an verstärkter Einbindung von Berufsfeldorientierung und Pra-xissemestern eingebracht und dahingehend ein institutsübergreifendesKolloquium angedacht. Bei einem nachfolgenden Workshop des Stän-digen Ausschusses zum Thema„ Lehrvernetzung“ am 15. Januar 2021wurde diese Idee dann konkretisiert und schließlich Markus Tauschekunterbreitet- der sofort davon angetan war. Die Umsetzung erfolgteüber die DGEKW, um die Sichtbarkeit der Veranstaltungsreihe zusteigern und die koordinierende Rolle der Fachgesellschaft hervorzu-heben. Als Herausforderung erwies sich hier einerseits die Festlegungauf ein entsprechendes Berufsfeldspektrum, schließlich sollten sowohl