Aufsatz in einer Zeitschrift 
„Grenzgänge“ : Eugenie Goldstern: Die Hausformen des Aostatales : Nachgelassene handschriftliche Aufzeichnungen aus dem Jahre 1922
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2006, Heft 3

Goldstern: Die Hausformen des Aostatales

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Winterwohnung bereits getrennt. Die beiden Wohnhäuser sind entweder ganz vonein-ander getrennt oder unter einem geraden Winkel miteinander verbunden. Nach derMitteilung der Einheimischen und nach Datierung der Häuser zu urteilen, sind dieSommerhäuser bedeutend jüngeren Datums als die Winterhäuser, die noch ganz denCharakter des Haustyps I bewahrt haben. Somit scheint das Sommerhaus eine Ergän-zung des altertümlichen Winterhauses zu sein. Diesen Haustypus( Sommer-+ Winter-wohnung) finden wir neben den bereits geschilderten 3 Typen in den meisten Tälernvon Aosta vertreten. Am deutlichsten ist er in Champorcher ausgesprochen[ recte:ausgeprägt; KB].

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2) Sommerhus

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V- Eine Verschmelzung des Sommer- und Winterhauses stellt Typus V dar. DieseHausform vereinigt in einem Baukörper alle für Wohnung und wirtschaftlichenBetrieb notwendige[ n] Räume. Dieser Verschmelzungsprozess scheint in den letzten100 Jahren stattgefunden[ zu] haben und geht noch immer weiter vor sich."

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19 Dieser Absatz ist in der Handschrift mit einer seitlichen Schlangenlinie und einemFragezeichen markiert.

20 Zu diesem Typ an dieser Stelle keine weitere Angabe.

21 Diese Grundrissskizze des ,, Erdgeschosses" ist am Rand mit einem Fragezeichenversehen und weist auf der Rückseite des Blattes die Angabe auf:., Auf derBergseite befindet sich die Küche.