Aufsatz in einer Zeitschrift 
„Grenzgänge“ : Eugenie Goldstern: Die Hausformen des Aostatales : Nachgelassene handschriftliche Aufzeichnungen aus dem Jahre 1922
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Klaus Beitl

ÖZV LX/ 109

II Der I Typ erfährt eine Weiterentwicklung, indem im gemauerten Erdgeschossneben die Stallwohnung ein Keller oder eine Küche, bezw. diese beiden Räumlich-keiten hinzutreten. Diesem Haustypus begegnete ich insbesondere in Valsavarenche,Valtornenche, Val d'Ayas, vereinzelt auch im Val Gressoney.

Val d'Apas, beringei auch in

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Obergeschor

A Variation a

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Variation C.).

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III- Der Typus I( u. II: in der Handschrift durchgestrichen; Anm. KB) entwickelt sichnun weiter, indem zu dem geschilderten Grundriss des Erdgeschosses ein Flurhinzutritt. Auch das nur einräumige Obergeschoss spaltet sich in einige Teile durchdas Hinzutreten einer Vorrats- bezw. einer Schlafkammer. Dieser Typus ist vor-herrschend im Cognetal, taucht aber auch ab u. zu in anderen Seitentälern von Aosta( Champorcher, Val d'Ayas, Val Gressoney, Valpellina, Val de Rhême, z.T. auchValgrisenche) auf.

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Variation 6.

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[ 2] Die Variation C. des Typus III zeigt viel Ähnlichkeit mit dem Bessaner Haus. DerUnterschied besteht hauptsächlich darin, dass d. Wohngeschoss in Bessans in derRegel im Souterrain gelegen ist und dass der Flur in Bessans sehr schmal und 2-3teiligist. Wir finden jedoch im Val de Rhême einzelne Häuser, die wohngrubenartigangelegt sind und eine dem Bessaner ähnliche Fluranlage zeigen( Savoyischer Ein-fluss?).-

IV- Während bei dem Typus I- III Sommer- und Winterwohnung undifferenziertsind, ist dies bei dem Typus IV nicht mehr der Fall. Die Sommerwohnung ist von der